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31. 10. 2014
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NRW: Nettomieten sind Inflationsbremse


07.02.2012 11:30 von:(red)

Schlagwörter: Wohnungsmieten,Inflation,Teuerung,1995,Nebenkosten,Haushaltsenergien

Grafik: IT.NRW

Die Mietzinsen haben sich in den zurückliegenden 15 Jahren deutlich weniger stark nach oben entwickelt als der generelle Trend der Lebenshaltungskosten. Zwischen 1995 und 2011 stiegen die Nettomieten um 24,7 Prozent an. Im gleichen Zeitraum stiegen die allgemeinen Lebenshaltungskosten mit 26,7 Prozent etwas stärker an, wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Dienstag bekannt gab. Auch Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten lagen mit einem Anstieg von 23,6 Prozent unter der allgemeinen Teuerungsrate in diesem Zeitraum. Allerdings können sich Mieter im bevölkerungsreichsten Bundesland nicht wirklich über diese inflationshemmende Wirkung freuen.

Preistreiber Haushaltsenergien und Nebenkosten

Vor allem die Preise für Haushaltsenergien stiegen in den vergangenen 16 Jahren überdurchschnittlich stark. Sie lagen im vergangenen Jahr sogar um mehr als das Dopppelte über dem Niveau von 1995 (+ 104,6 Prozent). Auch die Wohnungsnebenkosten wie Grundsteuer oder Abgaben für Straßenreinigung und Abfallentsorgung stiegen überdurchschnittlich deutlich. Hier lag die Teuerung im genannten Zeitraum bei 45,4 Prozent. Der Gesamtpreis für's Wohnen lag so mit einer Teuerung von 39,5 Prozent über der allgemeinen Inflation. Ab dem Jahr 2013 werden die Landesstatistiker die statistische Basis verändern. Bisher wurde das Jahr 2005 als Ausgangspunkt der Berechnungen betrachtet. Gerade bei den Wohnungsmieten sollten die Wohnungsnutzer auf entsprechende „Wertsteigerungsklauseln“ achten, damit sie nicht Opfer überhöhter Preissteigerungen werden, so der Rat der Landesstatistiker.







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