27. 05. 2012
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NRW: Zahl der Neupensionäre steigt deutlich an
Im Laufe des vergangenen Jahres sind in Nordrhein-Westfalen genau 7007 Beamte und Richter aus dem Landesdienst in den Ruhestand eingetreten. Das teilte am heutigen Montag das Statistische Landesamt IT.NRW in einer Presseerklärung mit. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl der Neupensionäre um etwa 6,5 Prozent erhöht. Ein Jahr zuvor waren 6580 Landesbeamte und Richter aus dem aktiven Dienst ausgeschieden. Mehr als ein Drittel, genau 2606, der 2010 in den Ruhestand gewechselten Beamten und Richter schieden mit Erreichen der Regelaltersgrenze aus dem Erwerbsleben aus. 21,7 Prozent wurden wegen Dienstunfähigkeit und 12,7 Prozent wegen Erreichens einer früheren Altersgrenze, zum Beispiel wegen Schwerbehinderung (Mindestaltersgrenze: 60 Jahre), pensioniert. Ein Fünftel der Neuzugänge wurden auf eigenen Antrag nach dem 63. Lebensjahr (jedoch vor dem 65. Lebensjahr) und 7,5 Prozent aufgrund der im Polizei- und Justizvollzugsdienst geltenden besonderen Altersgrenze in den Ruhestand versetzt. Hier scheiden die Beamten in der Regel einige Jahre vorher aus.
Mehr als zwei Drittel der Neupensionäre kamen dabei aus dem Schuldienst, in Zahlen waren das 4895 oder rund 70 Prozent. Hier war die Quote derer, die wegen Dienstunfähigkeit aus dem aktiven Erwerbsleben ausgeschieden sind, mit 22,9 Prozent etwas höher als in der gesamten Menge der Neu-Ruheständler. 720 wurden aufgrund einer Schwerbehinderung aus dem Dienst verabschiedet. Rund ein Viertel der Neuruheständler hatte freiwillig vor Erreichen der Regelaltersgrenze den Ruhestand eingeläutet. Das geht in diesem Fall bereits nach dem 63. Lebensjahr. Lediglich 1861 vormalige Lehrerinnen und Lehrer erreichten tatsächlich das gesetzlich vorgeschriebene Alter. Weil die Menschen zugleich immer älter werden, stieg die Zahl der Empfänger des so genannten Ruhegehalts zum Jahresende auf 126.604 an. Dazu kommen weitere 33.590 Witwen- und Witwergeldberechtige sowie 3276 Empfänger von so genanntem Waisengeld. Die Quote der ehemaligen Lehrerinnen und Lehrer hier liegt bei rund 60 Prozent, so das Landesamt abschließend.

























