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27. 05. 2012
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Domplatte muss saniert werden


11.11.2010 04:39 von:

Schlagwörter: Köln,Roncalliplatz,Zufahrt,Sanierung,Wasserschaden,Dombauhütte,2010,Verkehrsauss

Teile der Domplatte auf dem Roncalliplatz müssen saniert werden. Vor knapp einer Woche befindet sich am domseitigen Durchgang zwischen Brücke und Museum Ludwig und dem Hauptplatz eine Baustelle. Baudezernent Bernd Streitberger bedauerte in der vergangenen Sitzung des Verkehrsausschusses die "schwierige Kommunikation" zwischen der Dombauhütte und ihrer Leiterin und der Stadt Köln. Tatsachlich war das Problem als "Feuchtigkeitsschaden" bereits seit längerer Zeit bekannt. Im Frühjahr 2010 habe es eine Begehung gegeben, die Schilderungen der zuständigen Fachabteilung ließen den Schluss zu, dass der Schaden "nicht alarmierend" sei. "Der Schaden hat sich offenbar verstärkt, alte Rinnen sind undicht, zum Teil gebrochen", beschrieb Streitberger das "Kümmernis". Eine Minute vor Beginn der Sitzung ging eine Mail des städtischen Presseamts in der Redaktion ein. Beide Seiten vereinbarten einen konkreten "Zeit-Maßnahmenplan", nach der notwendigen Schadensanalyse. "Das Gespräch fand in sehr konstruktiver Atmosphäre statt", versicherten das Metropolitankapitel der Hohen Domkirche zu Köln und die Stadt Köln.

Angesichts der bevorstehenden Weihnachtszeit wird man sich vorerst auf eine provisorische Abdichtung verständigen. Doch schon im kommenden Jahr muss die Stadt schon jetzt Mehrkosten einplanen. "Wir werden ein Projekt auflegen und es wird sehr viel Geld kosten", kündigte Streitberger an. Noch gibt es allerdings keinen Finanzierungsvorschlag. Das zuständige Amt für Brücken und Stadtbahnbau unter Leitung von Gerd Neweling arbeite derweil am Rande der Kapazitäten. Nach dem Unglück am Waidmarkt im März vergangenen Jahres mussten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so manche Überstunde einlegen. Im neuen Stellenplan habe man Arbeitsplätze zugesetzt. "Das ist keine Entschuldigung, es ist die Regel", so der Dezernent.

Während vonseiten der CDU-Fraktion der Antrag begründet wurde, regten die Grünen an, den Lieferverkehr auf den Roncalliplatz weiter einzuschränken. "Der lange Verlauf ist außerordentlich bedauerlich. Es scheint das Vorurteil zu bestätigen, es ist sinnlos mit der Verwaltung zu reden. Es bewegt sich erst bei spektakulären Meldungen etwas. Grünen-Ratsherr Andreas Wolter sieht Anlieferverkehr für ein grundsätzliches Problem. "Lkw sollten nicht mehr ungefragt auf den Platz fahren dürfen", forderte der Grünen-Politiker. Tatsächlich hatte die Stadtverwaltung deutlichere Hinweise an der Zufahrt von Süden her angebracht. Fahrzeuge mit mehr als zehn Tonnen zugelassenem Gesamtgewicht sind auf dem Platz ohnehin nicht erlaubt, es sei denn die Kölner Berufsfeuerwehr macht eine Großschadensübung. Amtsleiter Neweling bestätigte die Befürchtung, dass die Oberflächenplatten auf dem Platz Schaden durch die Belastung Schaden genommen haben. Eine Umgestaltung des gesamten südlichen Platzes müsste vor allem die Zufahrt zum Roncalliplatz regeln. Die Domplatte ist nur von Süden und von Westen her mit dem Auto zugänglich. Erst im vergangenen Jahr wurde Roncalliplatz aufwändig entwässert. Um die Zufahrt von unnötigem Anlieferverkehr zu reduzieren, denkt die Stadt auch über Poller, wie sie etwa jüngst in der Severinstraße installiert wurden (siehe Artikel vom ), nach. Das aber werde man erst im kommenden Jahr beginnen können.







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