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27. 05. 2012
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Große Pläne für den Nordosten von Köln


05.05.2008 22:00 von:


Der tagte am gestrigen Montag Nachmittag in der Konferenzetage der DKV hoch über den Dächern der Domstadt. Im Rahmen der guten Tradition den Wirtschaftsausschuss an den Ort des Geschehens (der Wirtschaft) zu verlegen, entschieden sich die Mitglieder für ihren Mai-Termin (5.5.) bei Deutschlands größtem Krankenversicherer. Der ist auch in Köln eine „hohe“ Marke. 3500 Beschäftigte, 400 Auszubildende und einer der größten Immobilien-Investoren in der Stadt (Neubau in Braunsfeld, Cologne Oval Office), aber an einem „Versicherungskongress“ habe man vonseiten seines Unternehmens wenig Interesse. „Uns interessieren eher Gesundheitsfragen“, kommentierte DKV-Vorstandschef Helmut Dibbern eine Anregung des Wirtschaftsdezernenten. Allerdings sei der Versicherungsstandort Köln zuletzt ganz gut weggekommen. Hatte vor allem die Standortentscheidung der Allianz im Jahr 2006 für Aufsehen und Befürchtungen um den "Versicherungsstandort"  Köln gesorgt, so zeigten in jüngster Zeit die Zahlen (HDI Gerlin Leben, Gothaer, Axa) der anderen Branchengrößen (netto) wieder ein deutliches Plus nach Beschäftigtenzahlen. Die Sorge um den "Versicherungsstandort Köln" habe er nicht, eher "dass Köln nicht so richtig kraftvoll" auftrete. "Viele tolle Ideen", erklärte der Versicherungsmanager und deutete an, dass es an der Umsetzung hapert. Nach knapp einer halben Stunde entschuldigte sich der Hausherr und überließ die Konferenzetage den Kommunalpolitikern. Zurück zu Mülheim:

Grober Rahmen mit gemischter Nutzung

Nachdem man im Kölner Stadtteil Kalk eine 160 Hektar große ehemalige Industriefläche langsam „auf einen guten Weg“ bekomme, stehen weitere Industrieflächen im Kölner Stadtteil Mülheim auf der Tagesordnung. Die Planungen befinden sich allerdings noch in einem sehr frühen Stadium.  Dabei verwies die Verwaltung auf bestehende Rahmenbedingungen. So stehe der Mülheimer Hafen mit seinen betriebsnotwendigen Flächen nicht zur Disposition, da er in Bundesbesitz sei. Die Bebauungszone sollte daher bis an Auenweg „zurückgenommen“ werden, wie die Verwaltung weiter ausführte. Dies traf das Areal der ehemaligen Gießerei der Deutz AG zu

Euroforum und ehemalige Gießerei der Deutz AG

Die erste zur Vorlage gebrachte Planfläche besteht aus dem so genannten Euro-Forum Grundstück. Das Areal der ehemaligen KHD-Hallen ist fünf Hektar groß und schließt im Norden an die Zoobrücke an. Die zweite Fläche, mit 6,6 Hektar etwas größer, befindet sich auf dem Areal der früheren Gießerei-Fläche der Deutz AG. Da die Motorenproduktion inzwischen an den Standort Porz-Eil abgewandert ist, will man sich in Mülheim auf die Teilefertigung konzentrieren. Das sei so mit dem „Nutzer“ des Areals an seinem Stammsitz abgesprochen. Bei gemischter Wohn-/Büronutzung wäre ein Potenzial von 750 bis 800 Wohneinheiten denkbar, die jedoch gleichzeitig eine „maßvolle verkehrliche Erschließung“ mit einbezog, wie der Verwaltungsvertreter betonte.

Das beruhigte die Ausschussmitglieder weitgehend und so stimmten sie den beiden vorgelegten Teilplanungen einstimmig zu. Bereits zuvor wurde der Gesamtplan mit Übersicht auf der Tagesordnung vorgezogen, damit auch die Ausschussmitglieder wieder auf „Augenhöhe“ waren. Die Vorlage wird nun den weiteren Fachausschüssen zur Beratung vorgelegt. Als nächstes berät der Stadtentwicklungsausschuss am kommenden Donnerstag.







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