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27. 05. 2012
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Integrationsrat will Öffentlichkeitsarbeit ausbauen


01.06.2008 22:00 von:


Hintergrund: Nach einem Besuch Kelteks auf der Einkaufsstraße im Kölner Stadtteil Mülheim war der Vorsitzende des Integrationsrates eigenen Worten zufolge begeistert von der Integrationsarbeit vor Ort. Allerdings gebe es auch nach wie vor Fälle von Diskriminierung und genau darauf will Keltek in einer solchen Pressekonferenz aufmerksam machen. Die Kommunalpolitikerinnen und –politiker in der Ausländervertretung wiesen jedoch darauf hin, dass für zukünftige Fälle ein Antrag gar nicht notwendig sei. Grundsätzlich werde man jedoch – und das galt für alle stimmberechtigten Fraktionen – Anliegen ähnlicher Ausrichtung in jedem Fall unterstützen.

Imagevideo stößt auf Kritik

Obwohl das filmische Werk, mit dem der Integrationsrat die derzeitige Kampagne für das kommunale Wahlrecht für Menschen aus Nicht-EU-Staaten unterstützen will, gar nicht gezeigt wurde. Es gab erste kritische Stimmen. Ilhan Uzun, gewähltes Mitglied des Gremium für die Liste LB, zeigte sich mit dem Ergebnis wenig zufrieden. „So einen Film kann man besser machen. Das gilt sowohl für den Vorgang an sich wie auch für den Inhalt“, so die deutlichen Worte. Angesichts ohnehin äußerst knapper Mittel, über die der Integrationsrat verfügt, wollte Uzun das Ergebnis nicht akzeptieren. Der Film sei vor allem Ausdruck eines persönlichen Wahlkampfes einzelner Mitglieder des Gremiums. „Das muss ich entschieden zurückweisen“, verteidigte Keltek sein Erscheinen in dem Wahlspot. Auch andere Mitglieder des Gremiums wiesen die Kritik Uzuns scharf zurück.

Zudem, so ergab eine Antwort einer entsprechenden Anfrage, kostete die Produktion des Wahlspots lediglich 2132,50 Euro. Das Budget in Höhe von 8500 Euro, die dem Integrationsrat pro Haushaltsjahr zur Verfügung stehen, wurde allerdings mit dieser Ausgabe fast komplett verausgabt. Und der Hauptvorwurf Uzuns, erst spät über das Prozedere informiert worden zu sein, wies auch die Verwaltung mit ihrer Antwort zurück. So fiel der Beschluss, einen solchen Wahlspot drehen zu wollen, auf der Sitzung am 19. November. Insofern wusste auch die Kritiker, dass ein solcher Spot auf dem Weg ist.







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