27. 05. 2012
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Kaskadenüberwachung der zweiten und dritten Stufe beschlossen
Während das Kernbündnis von Rot-Grün den Ausbau befürwortet und sich
dabei dem Votum der Verwaltung und der Polizei anschloss, kam vonseiten
der CDU und FDP Kritik. Lediglich die Liberalen lehnten aber sowohl die
zweite wie auch die dritte Stufe ab, während die Christdemokraten
lediglich bei der dritten Stufe ihre Bedenken vortrugen.
Für Ralf Meier, Leiter der Kölner Verkehrsüberwachung, stand jedoch
fest, dass obwohl es bereits zu einem deutlichen Rückgang der
Unfallzahlen auf dem stadtauswärts führenden Teilstück der dreispurigen
Hauptverkehrsader kam, hier durch die Reduzierung der Geschwindigkeit
weitere Rückgänge zu erwarten seien. „Die Mehrzahl aller Unfälle
passieren durch überhöhte Geschwindigkeit“, erklärte Meier und schloss
sich damit der Meinung des Leitenden Polizeidirektors Helmut Simon,
Chef der Kölner Verkerspolizei, an. Der hatte in einem Brief an die
Ratsmitglieder nochmals deutlich gemacht, dass es vor allem um die
Verkehrssicherheit ginge.
Und so wurde die Ausweitung der Kaskadenüberwachung in der zweiten
Stufe (trotz fehlender Unfallstatistik) mit großer und in der dritten
Stufe (Innere Kanalstraße stadtauswärts bis Autobahntunnel) mit knapper
Mehrheit beschlossen. Hauptargument der Gegner war jedoch, ob nicht an
anderen Stellen der Stadt, insbesondere an den bekannten
Unfallschwerpunkten, mit dem gleichen Aufwand deutlich mehr für die
Verkehrssicherheit getan werden könne. „Mir scheint der Aufwand an
dieser Stelle unangemessen“, so die diplomatische Umschreibung des
Ausschussvorsitzenden Karsten Möring (CDU). Seinem Einwand wollten sich
die Vertreter des Kernbündnisses allerdings nicht anschließen.

























