27. 05. 2012
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Köln: 500.000 Euro für Wiedereinführung der Hallenwarte
Die „Hausmeister“ sollen als kompetente Ansprechpartner für den
ordnungsgemäßen Betrieb der Sporthallen verantwortlich sein. Auch der
Einsatz von Mitarbeitern eines Wach- und Schließdienstes ist
eingeplant, heißt es in einer am heutigen Freitag veröffentlichten
Presseerklärung der Stadt. Schon tags zuvor hatte die CDU-Fraktion und deren sportpolitischer
Sprecher Andreas Köhler verkündet, dass die Einbringung dieser
zusätzlichen Mittel als Antrag bevorstünde. Köhler begrüßte die
Vorlage.
„Es ist überaus erfreulich, dass die Verwaltung nun
beabsichtigt, die aufgrund der damaligen Haushaltssituation
eingesparten Hallenwarte wieder einzuführen“, so Köhler am Donnerstag
(15. November 2007). Dabei kritisierte er aber auch die Politik des
rot-grünen Kernbündnisses. „Bedauerlich ist allerdings, dass die
Initiative zur Umsetzung erst jetzt ergriffen wird, obwohl die
notwendige finanzielle Grundlage unter Beteiligung der CDU-Fraktion
schon in den Haushaltsplanberatungen Anfang 2007 geschaffen wurde“, so
Köhler weiter. Die damalige Mehrheit des Sportausschusses lehnte einen
entsprechenden Antrag indes ab.
Hinweis auf Bürger-Haushalt
Interessant ist an dieser Stelle auch wieder der Bürgerhaushalt. Unter
der Vorschlagsnummer findet sich der entsprechende Ausgabevorschlag
eines ungenannten Gastes. „Als Lehrer an einer Schule außerhalb Kölns
weiß ich, wie wichtig die Hallenwarte für die Aufrecherhaltung eines
geordneten Sportunterrichts sind. Die Hallenwarte sorgen für Ordnung
und Sauberkeit, sie übernehmen quasi auch Aufsichtsfunktionen. Es hat
sich gezeigt, dass die Sportgeräte und Hallen weniger Zerstörungen
aufweisen, wenn Hallenwarte anwesend sind, so dass sie letztlich sogar
zum Einsparen beitragen. Möglicherweise ist dies also nicht nur ein
Ausgabenvorschlag, sondern auch ein Sparvorschlag“, heißt es dort.
Nach
Recherchen der Redaktion erzielte der Beitrag bis Freitag (16. November
2007, ca. 16 Uhr) mit einer Gewichtung von 18 Unterstützern und vier
„Kritikern“ sowie vier Kommentaren den 65. Rang. In den Kommentaren
findet sich vonseiten der Betroffenen ein hohes Maß an Zustimmung.
Aufgrund der zurückliegenden Haushaltssicherung der Stadt Köln (seit
dem Haushaltsjahr 2002 bis einschließlich 2007) musste die damalige
Mehrheit den Einsparungen schließlich zustimmen. Sollte sich eine
breite Mehrheit für diesen Vorschlag bilden (was sich abzeichnet), dann
wäre zumindest der 65. Platz der Vorschlagsliste im Bereich Sport
bereits abgearbeitet. Es blieben noch 99 andere „sportliche“ Vorschläge.

























