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27. 05. 2012
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Köln: 500.000 Euro zusätzlich für Umbau der neuen Brückenmeisterei


07.02.2009 20:46 von:

Schlagwörter: Köln,Brücken,Brückenmeisterei,Ausschüsse,Kfz-Instandsetzungshalle,Umbau, Brasseu

Die Gesamtkosten für den Umbau belaufen sich damit auf 900.000 Euro, wie die Verwaltung in ihrer Vorlage bekannt gab. Ein Kostenschätzung aus dem Februar 2006 stellte einen Sanierungsaufwand von 400.000 Euro in Aussicht. Die Gebäudewirtschaft wurde mit der Durchführung der Arbeiten beauftragt, weil die Halle in städtischem Besitz ist, hieß es dazu weiter. Im Zuge der anschließenden Umbauarbeiten mussten die Fachleute jedoch feststellen, dass durch jahrelangen Leerstand diverse Gewerke wie Rohrleitungen, Sanitäreinrichtungen u.a. nicht mehr nutzbar waren. So kosteten beispielsweise die Arbeiten zur Erneuerung der gesamten Grundleitungen, Sanitär- und Regenwasserentwässerungsanlagen knapp über 70.000 Euro, 47.000 Euro mussten für Stromversorgung, Wasseranschluss sowie Senk- und Hubschächte zusätzlich aufgewendet werden. Den größten Teil der Mehrkosten (ca. 200.000 Euro) machten jedoch Honorare für die beauftragten Architektenbüros, des Büros für Haustechnik sowie die Honorare der Gebäudewirtschaft selbst aus, wie die Verwaltung mitteilte.

Gegenfinanzierung durch Verzögerungen anderer Baumaßnahmen

Das Geld, dass noch im Haushaltsjahr 2007 verbucht werden muss, wird durch die nicht in Anspruch genommenen Haushaltsmittel für Bauarbeiten an der Stützmauer Boltensternstraße / An der Schanz sowie zur Sanierung der Stadtautobahn (jeweils in Höhe von rund einer viertel Million Euro) gegenfinanziert. „Das ist eine kritische Vorlage und wir wollten eigentlich vermeiden, dass sie heute auf die Tagesordnung kommt. Die Kämmerei hatte uns jedoch vorgegeben, dies in dieser Sitzung vorzulegen, da mit der Umstellung des kameralen Haushaltes auf das NKF (Neues Kommunales Finanzmanagement) zum Jahreswechsel die Zeit drängte“, erklärte Baudezernent Bernd Streitberger die ungewöhnliche Vorlage. Die Verzögerung erklärte an den eigentlich mit diesen Geldern vorgesehenen Vorhaben erklärte Gerd Neweling, Leiter des Amtes für Brücken- und Straßenbau damit, dass sich Arbeiten dort verzögerten. „Wir sind einfach noch nicht soweit“, so Neweling vor dem Ausschuss. Mit der Freigabe der Gelder kann der städtische Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft nun die noch offen stehenden Rechnungen von Eigenbetrieb und Stadt Köln begleichen.

Weil das entsprechende Papier jedoch erst zur Sitzung den Ausschussmitgliedern als Tischvorlage zugeleitet wurde, schob das Gremium die Vorlage ohne Votum in den Finanzausschuss. Die nächste Sitzung dort findet am 28. Januar dieses Jahres statt.







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