27. 05. 2012
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Köln-Langel: Fähranleger wird Thema im Stadtrat
Vor einigen Wochen ereignete sich an der Fähranliegerstelle im Kölner Norden ein tödlicher Verkehrsunfall. Weil die Anliegerstelle für die Rheinfähre nicht durch Schranken gesichert ist und das Navigationsgerät den Fahrer offenbar ohne Vorwarnung direkt in den Fluss schickte, fordert die CDU-Fraktion im Kölner Stadtrat nun Sofortmaßnahmen. Nach Meinung der CDU-Politiker reiche es nicht aus, sich auf Warnschilder alleine zu verlassen. Bereits in den Monaten und Jahren zuvor hatte es immer wieder gefährliche Situationen an dieser Stelle gegeben. Zwei Jahre zuvor war sogar ein Taxifahrer in die kalten Fluten des Rheins gestürzt, damals konnte sich der Fahrer aber selbst ans Ufer retten.
„Die momentane Beschilderung vor Ort ist völlig unzureichend. Insbesondere bei schlechten Sichtverhältnissen – die gerade im Herbst häufig vorherrschen – können teilweise tödliche Unfälle so nicht vermieden werden“, erläuterte CDU-Ratsfrau Birgitta Nesseler-Komp. Kein Verständnis zeigt auch der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion für die abwartende Haltung von Stadt und HGK. Die hatten nach dem Vorfall eine Untersuchung in Auftrag gegeben und wollen erst nach einem Ergebnis weitere Maßnahmen ins Auge fassen. Das sei zu spät, kritisierte Möring. Es bestehe kurzfristiger Handlungsbedarf, um die Gefahrenstelle zeitnah zu entschärfen, erklärte der Verkehrsexperte in den Reihen der Kölner Christdemokraten. Auch Fraktionschef Winrich Granitzka sieht die Stadtverwaltung hier in der Pflicht. Er denke dabei an eine Blinkanlage oder andere, gut sichtbare Hindernisse, die Autofahrer auf die Gefahr an dieser Stelle hinweisen soll.

























