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27. 05. 2012
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Köln: Neues Platzkonzept mit Stimmen des Kernbündnis beschlossen


08.02.2009 09:27 von:

Schlagwörter: Köln,Politik,Ausschüsse,AVR,Platzkonzept,Beschluss,Rot-Grün

Während die Christdemokraten sich der Stimme enthielten, votierte die FDP erneut – wie schon im Wirtschaftsausschuss – gegen das Vorhaben. Vor allem die Verschärfung der Obergrenzen durch die zwischenzeitlich tagende Bezirksvertretung Innenstadt stieß bei den Liberalen auf Unverständnis. „Köln ist eine Stadt der Events. Mit diesem Beschluss kommen wir zu einer Totberuhigung, die wir nicht wollen“, erklärte FDP-Ratsherr Dietmar Repgen. „Die Stadt tut gut daran, auch die Interessen der Anwohner und Geschäftsleute im Umfeld der Plätze zu berücksichtigen“, entgegnete die sachkundige Bürgerin der SPD-Fraktion Iris Koppmann.                      

Oktoberfest, Anleger- und Immobilientage nicht mehr auf dem Neumarkt

Zukünftig gelten auch für Neumarkt und Rudolfplatz Höchstgrenzen bei der Anzahl der Veranstaltungen. In beiden Fällen sollen es maximal 15 auf beiden Plätzen sein, zuzüglich drei Reservetage. Veranstaltungen wie das Oktoberfest, die Immobilien- und die Anlegertage wird es aber nach dem Willen der Ausschussmehrheit zukünftig auf dem Neumarkt nicht mehr geben. Zuletzt hatte die Bezirksvertretung Innenstadt einstimmig einer Beschränkung der Obergrenzen zugestimmt, insbesondere mit Blick auf die Anwohner und Geschäftsleute im direkten Umfeld. Die CDU zeigte sich erleichtert über den Kompromiss, behält sich aber weitere Initiativen und Anträge bezüglich Oktoberfest vor. Die drei genannten Veranstaltungen werden zwar „geopfert“, doch der Kompromiss wird auch von den Christdemokraten „weitgehend mitgetragen“, wie deren Fraktionschef Winrich Granitzka ausführte.

Für Grünen-Fraktionschefin Barbara Moritz haben Veranstaltungen wie das Oktoberfest oder die Immobilientage hingegen „nichts zu suchen auf dem Neumarkt“. „Gerade bei den Organisatoren der Immobilientage können wir keine wirtschaftliche Notsituation erkennen, die die Nutzung des öffentlichen Raums am Neumarkt gebietet“, führte Moritz aus. „Mehr Qualität, weniger Masse“, so fasste auch der Ausschussvorsitzende und SPD-Fraktionsgeschäftsführer Michael Zimmermann den Kompromiss zusammen. Einzig der Krönungsball der Kölner Schützen, der bislang immer auf dem Rudolfplatz stattfand, soll auch weiter dort ausgetragen werden. Das beschloss der Ausschuss mit der Stimmenmehrheit von SPD und Grünen bei Enthaltung der CDU und Ablehnung der FDP.







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