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27. 05. 2012
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Kölner Amt für Kinderinteressen soll umziehen


18.03.2009 02:32 von:

Schlagwörter: Köln,Amt,Kinderinteressen,Stadt,Stadtverwaltung,Umzug,Haus,Jugendrecht

Die Neuigkeit kam eher beiläufig in einer Mitteilung der Verwaltung zur Umsetzung des Hauses des Jugendrechts in der gestrigen Sitzung des Jugendhilfeausschusses (JHA) zur Sprache. Die Abteilung Amt für Kinderinteressen im Amt für Kinder, Jugend und Familie soll an den Salierring umziehen. Zwar stehe der Zeitpunkt des Umzugs in die neue Immobilie noch nicht fest. Aber es macht aus Sicht der Dezernatsleitungen Sinn, Abteilungen mit wenig Publikumsverkehr umzusiedeln. Außerdem könne das Haus des Jugendrechts vom positiven Image der Dienststelle profitieren, argumentierte Jugenddezernentin Dr. Agnes Klein. Allerdings zeigten sich Vertreter der politischen Fraktionen überrascht über diese Entscheidung. "Das halten wir für sehr gefährlich", kommentierte FDP-Vertreterin Sylvia Laufenberg. Grünen-Ratsfrau Gabriele Schlitt wollte Herkunft der Idee und Alternativen wissen und bat die Verwaltung um zeitnahe Antwort.

Ansonsten enthalte die Vorlage vor allem den Kooperationsvertrag. Von drei Spiegelstrichen unter den festgeschriebenen Zielen taucht gleich zweimal das Wort Intensivtäter auf, monierte die Vorsitzende des Ausschusses, Carola Blum. Rein organisatorisch dürfte der Umzug aber andere Stolperfallen nach sich ziehen. So gehören die Rollenden Spielplätze "Juppi" zum Aufgabenportfolio des Amtes. Bislang profitierten die Mitarbeiter von der Nähe zu einem kostenfreien Abstellplatz. Am Salierring dürfte das schwieriger werden, schließlich weisen die umgebauten Fahrzeuge Omnisbus-Format auf. Die Stadtverwaltung nannte den geplanten Stellenausbau am Standort Kalk-Karree als weiteres Argument. Stellenzusetzungen in der Sozialarbeit und damit in der Verwaltung machen den Raum in der städtischen Immobilie an der Dillenburger Straße eng. Auch sei die Arbeitsweise der betroffenen Abteilung nicht "ordnungsbehördlich ausgerichtet", so die Beigeordnete. Der Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen AVR sollte eigentlich am Tag zuvor auf Antrag der Liberalen die gleiche Angelegenheit verschieben. FDP-Ratsherr Dietmar Repgen hatte die Unterlagen nicht rechtzeitig erhalten.







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