27. 05. 2012
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Shell-Pipeline schafft wichtige Hürde
Der Kölner Stadtentwicklungsausschuss (Stea) hat am gestrigen Donnerstag ohne Gegenstimme der Aufnahme des Planfeststellungsverfahren nach § 20 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeit zugestimmt. Der Mineralölkonzern Shell will mit einer 3,8 Kilometer langen unterirdischen Leitung seine beiden Standorte in Godorf und Wesseling verbinden. Die Leitung soll einen Durchmesser von zwei Metern und eine Wandstärke des Mantelrohrs von 15 Zentimetern haben. Nach einer grundlegenden Überarbeitung haben die Planer die Länge der Leitung deutlich reduzieren können. Während die Bauarbeiten an beiden Ufern in offener Bauweise geschlossen werden, sollen die beiden unterirdischen Rheinquerungen mit einem so genannten "Rohrvortriebsverfahren" realisiert werden.
Geplant wurde die Pipeline von der Shell Deutschland Oil GmbH. In ihrer Meldung an die Bezirksregierung hat die Stadt eine Stellungnahme abgegeben und dabei die städtischen Belange berücksichtigt. Die Bezirksregierung muss nun endgültig entscheiden. Der Ausschuss musste die Vorlage beraten, weil die Genehmigungsbehörde eine Frist bis zum 18. Juni gesetzt hatte. Die Leitung selbst besteht aus Stahl. Der Mineralölkonzern will damit verschiedene Grundstoffe zwischen den beiden Standorten transportieren. Eigener Aussage zufolge sind das Hydrowax, Butan, Mogas und Gasöl. Auch die Bauabschnitte in offener Bauweise sollen den Belangen des Umwelt- und Landschaftsschutzes entsprechen.

























