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27. 05. 2012
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Sondernutzung für Gastronome und Einzelhändler soll teurer werden


01.06.2008 22:00 von:


Hinter dem sperrigen Begriff (kurz „Sondernutzungssatzung“) verbindet sich jedoch eine happige Gebührenerhöhung. So soll nach dem Willen der Stadtverwaltung um rund zehn Prozent ansteigen. In einzelnen Fällen, so schreibt die Stadtverwaltung in ihrer Vorlage, können die Gebühren sogar noch deutlicher steigen. So werden beispielsweise die Gebühren für Automaten im öffentlichen Raum wurde verdoppelt. Im Bereich Außengastronomie erhöhen sich die Gebühren um etwas mehr zehn Prozent. Je nach Lage wurden bisher für eine fünfmonatige Erlaubnis zwischen 1,25 und 5,75 Euro pro Quadratmeter und Monat verlangt, zukünftig sollen es zwischen 1,40 und 6,30 Euro pro m² sein. Auch die Jahreserlaubnis erhöht sich in ähnlicher Höhe. Statt bisher 15 bis 69 Euro pro m²und Jahr. Nach der neuen Vorlage soll sich dieser Tarif auf 16,50 bis 76 Euro pro m² und Jahr erhoben.

Von der Gebührenerhöhung ausgenommen sind öffentliche Fernsprecher, der klassische Kaugummiautomat bleibt sogar komplett von der Gebührenpflicht ausgenommen. Der Gaststätten- und Einzelhandelsverband Dehoga hatte bereits im Vorfeld die geplanten Erhöhungen scharf kritisiert. Auch viele Gastronomen selbst können die Gebührenerhöhungen nicht ohne Weiteres an die Kundschaft weitergeben. Den jüngsten Statistiken des LDS zufolge sind die Umsätze im Gaststättengewerbe bereits seit Jahren rückläufig. Die Vorlage muss nun noch in zwei weiteren Ausschüssen beraten werden. Am 24. Juni soll die Gebührenerhöhung abschließend beraten werden.








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