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27. 05. 2012
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Teilinbetriebnahme Süd kostet 11,5 Millionen Euro und ist ab Ende 2014 möglich


20.04.2011 14:43 von:

Schlagwörter: Köln,Nord-Süd-Stadtbahn,2011,April,Teilinbetriebnahme,Kosten,Stadtrat,Beschluss

Die Kölner Verkehrsbetriebe AG KVB haben sich am gestrigen Dienstag zur geplanten Teilinbetriebnahme des Streckenabschnitts zwischen dem Kölner Süden und der Haltestelle Chlodwigplatz geäußert. Während es für die nördliche Teilstrecke und ihre Inbetriebnahme bereits einen Ratsbeschluss gibt, hatten Stadt und die stadtnahe Verkehrsgesellschaft aufgrund der damals nicht abschätzbaren Kosten Vorbehalte geäußert. Nun haben die Verantwortlichen der KVB die notwendigen Investitionen für eine Teilinbetriebnahme auch des südlichen Streckenabschnitts durchgerechnet und halten eine solche Maßnahme für "realisierbar". Das allerdings hat seinen Preis. Die notwendigen zusätzlichen Investitionen beziffertem die Verantwortlichen der stadtnahen Verkehrsgesellschaft auf etwa 11,5 Millionen Euro. Dafür sei der verkehrliche Nutzen, insbesondere für den Kölner Süden erheblich. Nach Schätzungen der Verantwortlichen die Nord-Süd-Stadtbahn alleine in diesem Streckenabschnitt pro Tag rund 10.000 Gäste transportieren, hieß es aus der KVB-Zentrale.

Darin enthalten ist unter anderem eine neu zu installierende Wendeanlage in Köln-Rodenkirchen. Diese Maßnahme ist notwendig, weil die Nord-Süd-Stadtbahn nur eingleisig erfolgen kann. Anderenfalls gäbe es Konflikte mit den Fahrplänen der Stadtbahnlinie 16, die ebenfalls zwischen der Kölner Innenstadt und den südlichen Stadtteilen verkehrt. Durch die Verknüpfung der Nord-Süd Stadtbahn-Strecke mit den Ringlinien am Chlodwigplatz und den Linien 3 und 4 an der Severinstraße ist dauerhaft ein noch höherer Fahrgastzuwachs zu erwarten, so die Meinung der KVB-Verantwortlichen. Die Züge würden im Falle einer positiven Entscheidung in einem Zehn-Minuten-Takt abwechselnd in beiden Tunnelröhren zum Einsatz kommen.

Nun wollen Stadtverwaltung und KVB eine neue Vorlage erstellen. Die müsste noch vor der Sommerpause beschlossen werden, wenn die Teilinbetriebnahme tatsächlich zum Fahrplanwechsel Ende 2014 erfolgen soll, hieß es dazu abschließend. Sollte der Rat gegen die hohen Zusatzinvestitionen stimmen sei aus Sicht der KVB zu beachten, dass die technischen Anlagen und die Gleisbauwerke der Nord-Süd-Stadtbahn auch ohne Fahrbetrieb bereits zwischen fünf und sieben Millionen Euro an Kosten anfallen, das allerdings über einen Zeitraum von drei bis vier Jahren, wie die KVB-Oberen abschließend argumentierten. Der Vorstand geht unverändert davon aus, dass die gesamte Nord-Süd-Stadtbahn zum Fahrplanwechsel 2017/2018 in Betrieb gehen kann.







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