27. 05. 2012
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Umbau Ebertplatz läuft nicht wie geplant
Vor allem am Gleis 1, Fahrtrichtung Niehl, Thielenbruch) seien die Abweichungen besonders hoch.
Bis zu 12,3 statt der maximal zulässigen 10 Zentimeter Abstand sei
zwischen dem Niveau des Fahrzeugeinstiegs und der Bahnkante
festgestellt werden. Auch an anderen Messpunkten dieses Gleises wurden
ebenfalls Abweichungen von dieser Vorgabe festgestellt, auch wenn sie
den zulässigen Toleranzbereich knapp verpasst haben. Auf Gleis 4
(Niederflurbahnen in Fahrtrichtung Ubierring und Zollstock) hingegen
werden die Toleranzen eingehalten, wie die Stadtverwaltung dem
Verkehrsausschuss in einer Tischvorlage darlegte.
Stadt verhandelt noch wegen Fehlerbehebung
Die Verantwortlichen der Stadt, allen voran das Amt für Brücken und
Stadtbahnbau, will nun mit den bauausführenden Firmen nachverhandeln.
Die Möglichkeiten nachträglich eine Anpassung des Bahnsteigniveaus
umzusetzen, sind allerdings beschränkt. So wird auf den Gleisen 1 und 4
das Gleis selbst nicht höhenverstellbar sein, die notwendige Anpassung
dieser beiden Gleise muss über eine nochmalige Anpassung der
Bahnsteigkante geschehen. Im Falle des Gleises 3 (Hochflur in
Fahrtrichtung Dom/Hauptbahnhof) funktioniert die Anpassung der
unterschiedlichen Niveauhöhen durch ein Absenken des Gleises erfolgen.
Zur Beweissicherung werde man noch in dieser Woche eine umfassende
Beweissicherung in Gang setzen, auch das beauftragte Bauunternehmen
arbeitet nach Darstellung der Verwaltung derzeit an einem
Detailkonzept. Die Frage, wer letztlich die Kosten für die nochmalige
Nachbearbeitung tragen wird, ist derzeit Gegenstand von Verhandlungen
zwischen Stadt und Baufirma. Gerd Neweling, Leiter des Kölner Amtes für
Brücken und Stadtbahnbau, wollte sich während der Sitzung zum Stand der
Dinge und der möglichen Höhe der verbleibenden Bausumme nicht äußern.
Neweling und seine Fachleute gehen davon aus, die Mängel im Rahmen des
Bauzeitenplans bis Februar kommenden Jahres beseitigen zu können.

























