27. 05. 2012
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Wirtschaftsausschuss beschließt "KölnApp" im zweiten Anlauf
Die Stadt Köln soll schon in Kürze eine kostenlose "App†erhalten. Das beschloss der Wirtschaftsausschuss der Stadt Köln auf seiner gestrigen Sitzung. Bereits auf der Sitzung davor hatten die wirtschaftspolitischen Sprecher der Fraktionen über die Einführung einer solchen Anwendung diskutiert. Tatsächlich gibt es bereits zahlreiche "App" im App-Store für das iPhone. Köln eifert damit anderen deutschen Metropolen wie Düsseldorf und Hamburg nach. Für die Liberalen, die dieses Ansinnen bereits zur vorherige Sitzung vorgetragen hatten, ist dies eigenem Bekunden nach ein Erfolg. Der Wirtschaftsausschuss gab schließlich grünes Licht, nachdem die Mitglieder am 7. Februar den Antrag der Liberalen zurückgestellt hatten.
Köln habe die Entwicklung verschlafen, kritisierte der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses die bisherige Untätigkeit der Stadtverwaltung. Die Liberalen erhoffen sich von der kostenfreien Anwendung für Smartphones vor allem eine Verbesserung der städtischen Services. "So kann das Köln App ein Angebot von Informationen rund um die Bürgerämter, die Wirtschaftsförderung und attraktive touristische Anlaufpunkte "frei Haus" liefern. Besonders interessant für Köln ist dabei der Bereich Verkehr. So könnten über dieses App die neuesten Verkehrsbehinderungen, Baustellen und Sperrungen angezeigt und Ausweichrouten aufgezeigt werden", kommentierten die Liberalen die Entscheidung des Ausschusses. Auch über Parkmöglichkeiten wie P&R-Anlagen, Veranstaltungshighlights und navigierbare Stadtkarten soll die neue App informieren, so der Wunsch der Antragsteller. Lob kam auch von der Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik, genauer vom Arbeitskreis "barrierefreies Köln", teilten die Liberalen abschließend mit.
Eine mögliche Lösung gibt es bereits heute auf der Internetseite koeln.de zu sehen. Unter der Subdomain mobil.koeln.de findet sich eine mobile Anwendung mit vier Kategorien. Ratsherr Alfred Schultz (SPD) berichtete bereits auf der vorherigen Sitzung des Wirtschaftsausschusses über entsprechende Überlegungen des Beirats, ähnliche Überlegungen anzustellen. Die Kritik der Liberalen scheint jedoch bei allem Eifer nicht gänzlich unberechtigt. Den mobilen Service auf koeln.de gibt es nämlich schon seit Sommer 2009. Der letzte Kommentar auf der entsprechenden Artikelseite stammt aus dem vergangenen Jahr. Ein User namens Wolfgang Schubert (nicht überprüft) schrieb am 31. Januar 2010 um 2:21 Uhr: "Warum nicht direkt eine volle App?".
Die mobile Internetseite des Stadtportals finden sie unter: www.mobil.koeln.de.

























