27. 05. 2012
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Zwischenergebnis für internationales Standortmarketing vorgestellt
Die Reaktionen auf den Werbespot, der den Standort Köln in seiner
ganzen Breite darstellen soll, waren überwiegend positiv.
Wirtschaftsdezernent Walter-Borjans wollte das gezeigte
Zwischenergebnis, dass sich vor allem aus Versatzstücken verschiedener
Fernsehsender und –produktionsfirmen zusammensetzte, denn auch nur als
„Zwischenschritt“ verstanden wissen.
So wies der Dezernent nochmals auf die zu beginn seiner Amtszeit im
Sommer 2006 vorgefundene etwas komplizierte Zuständigkeitslage hin.
Während für den Bereich Stadtmarketing das Presseamt zuständig sei, lag
die Verantwortung für das Standortmarketing bei der
Wirtschaftsförderung. Eine seiner ersten Aufträge war es nun, beide
Verantwortlichkeiten zusammenzuführen, um die „Marke Köln“
voranzubringen, wie Walter-Borjans den Mitgliedern in Erinnerung rief.
Als Ziel nannte er dabei, eine Art „Instrumentenkasten“ mit
verschiedenen Werbetrailern zusammenzustellen, die je nach Bedarf Köln
als „Eventstadt“, „Kulturstadt“ oder auch als „Wirtschaftsstandort“
herausstellen soll.
Trotz überwiegender Zustimmung gab es auch kritische Stimmen. So
kritisierte Jürgen Heinrichs (sachkundiger Einwohner für die
FDP-Fraktion), dass der Gesamteindruck nicht der Lebendigkeit der Stadt
nahekäme. Besonders die musikalische Untermalung habe etwas Trauriges.
Und Heinrich Remagen, ebenfalls sachkundiger Einwohner, dass man in den
Schnittbildern Rotweingläser sieht. „Hier gehört ein Kölsch hin“, so
Remagen.

























