27. 05. 2012
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24,1 Millionen Euro für den Kölner Sport
Die Stadt wird in diesem Jahr voraussichtlich knapp 100 Millionen Euro in den Ausbau, die Sanierung und Instandhaltung der Kölner Sportanlagen und –hallen investieren. Das teilte am heutigen Freitag die Stadtverwaltung mit. Alleine aus dem Sportetat der Stadt fließen in diesem Jahr insgesamt rund 24,1 Millionen Euro in den Kölner Sport. Weitere 12,8 Millionen Euro kommen aus dem zweiten Konjunkturförderprogramm der Bundesregierung, das bis Jahresende abgerechnet werden muss. Zu diese Investitionen für den Kölner Sport aber kommen weitere Mittel aus dem Etat des städtischen Eigenbetriebs Gebäudewirtschaft. Mehr als 62 Millionen Euro sind dort für größere Sanierungen und den Bau von Sporthallen in den nächsten Jahren verfügbar. Angesichts des heute vom Stadtsportbund Köln veröffentlichten Positionspapiers, weist die Stadtverwaltung noch einmal auf die erheblichen Anstrengungen der Stadt hin, das herausragende Sportangebot in Köln zu erhalten, auszubauen und zu modernisieren. Trotz genereller Kürzungslinien für alle Bereiche der Verwaltung stehen den Sportvereinen in diesem Jahr ungekürzte 600.000 Euro als Baubeihilfen zur Verfügung. Ebenfalls ungekürzt sind mit 1,2 Millionen Euro die Pflege- und Unterhaltungsbeihilfen für Vereine. Neu aufgelegt wurde im vergangenen Jahr die sogenannte "Selbsthilfeförderung", bei der den Vereinen einmalig jährlich bis zu 5.000 Euro Materialkosten zur Verfügung gestellt werden, wenn Arbeiten in Selbsthilfe durchgeführt werden. Von den sonstigen Kürzungen ebenfalls ausgenommen ist die Jugendbeihilfe mit 678.000 Euro, hieß es dazu weiter.
Zahlen zur Kölner Sportinfrastruktur
In Köln gibt es nach Auskunft der Stadt 164 Trainings- und Wettkampfplätze, 342 Sporthallen, 18 Schwimmbäder sowie nicht zuletzt die absoluten Top-Sportstätten RheinEnergie-Stadion, lanxess arena und die Regattastrecke Fühlinger See. Insgesamt werden im Stadtgebiet mehr als vier Millionen Quadratmeter als Sportfläche genutzt. Damit gehört die Domstadt zu den größten Sportmetropolen in Deutschland, wie die Verantwortlichen ausführten. Auch die Nutzerzahlen sind beeindruckend. Über 800 Sportvereine mit über 200.000 Mitgliedern, 30 Bundesliga-Mannschaften sind in Köln aktiv. Im Rahmen des zweiten Konjunkturprogramm wurde unter anderem der Neubau des Sportinternates im Sportpark Müngersdorf mit einer Zuschusssumme von 3,85 Millionen Euro angemeldet. Im Sommer dieses Jahres soll das Internat an den Start gehen. 1,75 Millionen Euro zahlt die Stadt für die Bereitstellung von Schwimmnutzungszeiten für den Kölner Vereinssport. Bis Ende dieses Jahres soll sich die Zahl der Kunstrasenplätze im Stadtgebiet von derzeit elf auf 21 nahezu verdoppeln. Dafür stehen insgesamt 6,4 Millionen Euro an Bundesmitteln auf dem Konjunkturpaket bereit. In den Folgejahren soll der Ausbau fortgesetzt werden. Und eine Premiere gab es auch noch. Erstmals haben neun Vereine und die Sportverwaltung gemeinsam ein Programm von Bauprojekten in Vereinsheimen und Umkleideanlagen im Gesamtwert von 2,61 Millionen Euro (Konjunkturprogramm II) entwickelt, die in einer konzertierten Aktion noch in diesem Jahr zum Abschluss gebracht werden sollen, so der abschließende Hinweis der Stadt.

























