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27. 05. 2012
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Erste Zwischenergebnisse der Machbarkeitsstudie vorgestellt


11.07.2010 09:23 von:

Schlagwörter: Köln,Sanierung,Opernquartier,Machbarkeitsstudie,2010,Fachplaner,theapro,Zwischen

In einer Machbarkeitsstudie werden derzeit zwei Varianten zur Sanierung des Opernensembles mit Schauspiel und Oper untersucht. Auf der letzten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses (Stea) erhielten auch die Mitglieder des Gremiums von den Fachplanern einen ersten Einblick in die notwendigen Umbauarbeiten und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für den Umbau. Untersucht wurden die beiden Varianten V6 (Baier-Vorschlag) und V7 (Vorschlag der Initiative Mut zur Kultur). Einer der wesentlichen Unterschiede beider Varianten ist der, dass die Variante V7 einen Neubau der Opernterrassen vorsieht, der Vorschlag V6 weitgehend die bestehende Gebäudesubstanz ausnutzt und optimiert. Beide Varianten unterscheiden sich vor allem durch die unterschiedlichen Raumprogramme im Opernhaus, die zukünftige Gestaltung der Eingangssituation an der Rückseite der Oper (gemeinsamer Anlieferbetrieb) sowie die notwendigen Anbauten am Ensemble. Eine Kostenschätzung wird aber wohl noch einige Zeit auf sich warten lassen. Wie Baudezernent Bernd Streitberger dem Ausschuss erklärte, müssen nun die unterschiedlichen Raumprogramm von der Fachverwaltung erst einmal "bewertet" werden. Befürchtungen einer neuerlichen Kostenexplosion soll es aber nicht geben. "Die Vorgaben der Politik sind uns in vollem Umfang präsent", versicherte Streitberger auf der Sitzung.

Die von Fachplaner Reinhold Daberto vom Planungsbüro theapro aus München erarbeiteten Raumlösungen sind bereits weit fortgeschritten. Insgesamt standen zu Beginn der Arbeiten noch mehr Sanierungsvarianten zur Untersuchung an. Die Konzentration auf die beiden vorgelegten Lösungen sind den verschiedenen Anforderungen an ein modernes Kulturhaus mit Oper und Schauspiel sowie den dazugehörigen Betriebsräumen (Probesäle, Montagesaal usw.) geschuldet. Zunächst war es notwendig, alle planerischen Grundlagen und Überlegungen zusammenzutragen und funktional, denkmalpflegerisch sowie urheberrechtlich zu bewerten. Diese Phase steht nun kurz vor dem Abschluss. In einem zweiten Schritt werden unter der Maßgabe aller Beteiligten, die Planungs- und Bauzeiten so kurz wie möglich zu gestalten, die Zeitpläne für die Varianten erstellt. Abschließend können auf der Basis dieser Planungsvarianten im Zusammenhang mit der zeitlichen Abwicklung die Kosten für die Varianten ermittelt und geprüft werden.

Bereits Anfang August soll die Machbarkeitsstudie fertig gestellt sind. Die detaillierten Ergebnisse und die damit verbundene Bewertung der beiden Varianten dauern wegen der Bewertung der Fachverwaltung noch etwas an. Ein möglicher Termin zur Präsentation der Ergebnisse ist der nächste Runde Tisch, der für September anvisiert ist. Hier soll aber nicht nur die Machbarkeitsstudie dargestellt werden. Schließlich sieht der ehrgeizige Zeitplan vor, bereits im September einen Planungsauftrag im Stadtrat zu beschließen. Basis dafür sollen die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sein, hieß es dazu abschließend.


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