27. 05. 2012
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Gefährliche Pilzsporen in Köln aufgetreten
In Köln sind erste Fälle der so genannten Rußrindenkrankheit aufgetreten. Dabei handelt es sich um eine Pilzerkrankung von Bäumen, in erster Linie von Bergahornbäumen. Am kommenden Montag will die Stadt in einer Pressekonferenz die Öffentlichkeit über die Pflanzenkrankheit informieren. Die erkrankten Bäume zeigen in der ersten Krankheitsphase einen so genannten Schleimfluss. Danach werden die Blätter der Bäume welk, in der Krone sterben Äste ab. Die Krankheit endet zumeist innerhalb einer Vegetationsperiode mit dem Tod der Bäume. Der Name der Krankheit kommt von den schwarzen Flecken und der aufgerissenen Rinde, die die befallenen Bäume im Endstadium als Krankheitsbild zeigen. Auch für den Menschen kann die Krankheit gefährlich werden. Wer viele dieser Pilzsporen einatmet, riskiert eine allergische Reaktion, die sogar zu Entzündungen der Lungenbläschen führen kann. Damit ähnelt das Krankheitsbild dem einer Staublunge.
Bei entsprechenden Begutachtungen haben die Experten des Kölner Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen festgestellt, dass mehrere Bergahornbäume in Köln von dem Pilz befallen sind. Die Bäume sollen in den nächsten Tagen gefällt werden. Die Arbeiter müssen dabei aus Vorsorgegründen Atemschutzmasken tragen, um eine Gesundheitsgefährdung von vorneherein auszuschließen. Das gefällte Holz soll anschließend verbrannt werden. Neben den Experten des Grünflächenamtes ist auch die Abteilung Infektions- und Umwelthygiene des Gesundheitsamtes mit dem Thema beschäftigt.

























