27. 05. 2012
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Kölner Arbeitsagentur verbessert Auszahlungsgeschwindigkeit
Noch vor Jahresfrist gab es zahlreiche Beschwerden vonseiten der Empfangsberechtigten für Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB). Viel zu lange musste so mancher Antragsteller auf die Bearbeitung seiner Unterstützungsleistungen warten. Lokale und überregionale berichteten wiederholt von wochen-, ja monatelangen Wartezeiten. Noch zu Beginn dieses Jahres musste die Agentur einräumen, dass längst nicht alle Empfangsberechtigten ihre Leistungen pünktlich erhalten. Doppelt bitter, denn Kosten wie zum Beispiel für Strom oder Heizung liefen weiter. In der vergangenen Woche verkündete die Kölner Arbeitsagentur eine vorläufige Bilanz ihrer Qualitätssicherungsmaßnahmen. So sieht eine bundesweite behördeninterne Richtlinie vor, dass drei Viertel aller Kunden ihr Arbeitslosengeld innerhalb von fünf Werktagen auf ihrem Konto erhalten sollen. In Köln wird diese Quote nach aktuellem Stand der Dinge mit einer Zielerreichung von 96,9 Prozent deutlich übertroffen.
"Trotz steigender Arbeitslosigkeit ist das Arbeitslosengeld deutlich schneller auf den Konten der Empfangsberechtigten", hieß es dazu in einer vergangene Woche veröffentlichten Pressemitteilung. Alleine im ersten Halbjahr hat die Agentur für Arbeit Köln 16.760 Anträge auf Arbeitslosengeld bewilligt, im Vergleich zum Vorjahr waren das 3500 oder rund 27 Prozent mehr. Im Juni stieg die Zahl der so genannten Erstanträge auf 2570. Davon wurden nach Angaben der Bundesbehörde 2480 oder 96,5 Prozent innerhalb des Qualitätsstandards von fünf Arbeitstagen bearbeitet. Insgesamt zahlte die Arbeitsagentur Köln von Januar bis Juni dieses Jahres 101 Millionen Euro Arbeitslosengeld aus, das sind 4,9 Millionen Euro oder 5,1 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2008. Die Zahl der Leistungsempfänger lag in Köln im Juni 2009 mit 12.685 um 2055 oder 19,3 Prozent höher als vor einem Jahr, hieß es dazu abschließend.

























