27. 05. 2012
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Kölner Bürgermeister fahren zukünftig Hybrid
Die Stadt Köln plant die Anschaffung von zwei Dienstfahrzeugen. Nach dem Willen der Stadtspitze sollen zukünftig auch die vier Stellvertreter des Oberbürgermeisters bei ihren zahlreichen Termin im Kölner Stadtgebiet umweltfreundlich und ressourcenschonend unterwegs sein. Wie das städtische Presseamt am heutigen Donnerstag bekannt gab, wolle man dafür drei Dienstfahrzeuge der Marke Toyota Prius anschaffen. Bisher nutzten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Stadt bei ihrem dienstlichen Fahrten zwei Fahrzeuge der Marke Toyota Lexus. Die Entscheidung zum Kauf der neuen Fahrzeuge wurde nach Angaben der Stadt einvernehmlich getroffen.
Die Entscheidung der Bürgermeister hat allerdings kaum Einfluss auf die Gesamtflotte städtischer Fahrzeuge. Weil die Kölner Ford-Werke mit über 17.000 Beschäftigten unverändert der größte (private) Arbeitgeber in der Stadt sind, werde man auch zukünftig vor allem Fahrzeuge dieser Marke in der eigenen Flotte vorhalten. Toyota habe allerdings auch seine Deutschland-Zentrale in Köln und so ist die Wahl der Neuanschaffungen auch ein klein wenig Wirtschaftsförderung, wie die Stadt in ihrer Presseerklärung andeutete. Die Hybridfahrzeuge der Marke Toyota Prius zeichnen sich durch eine besondere Umweltfreundlichkeit aus. Der integrierte Elektroantrieb kommt vor allem im langsameren Stadtverkehr zum Einsatz, während das Benzinaggregat vor allem bei schnellen Geschwindigkeiten anspringt. So betrage der Durchschnittsverbrauch im Stadtverkehr lediglich vier Liter. Das entlaste auf mittlere Sicht den städtischen Haushalt, so ein weiteres Argument für die Anschaffung der Fahrzeuge. Umweltdezernentin Marlis Bredehorst selbst kann dabei auf zwei Jahre Erfahrung mit diesem Fahrzeugtyp zurückblicken. Sie lässt sich seit dem Jahr 2008 in einem Toyota Prius zu ihren Außenterminen fahren.
Linktipp:
12. März 2008: Umweltdezernentin steigt auf Hybrid um

























