27. 05. 2012
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Masterplan-Teilprojekt stellt sich in Berlin vor
Vor etwas mehr als drei Jahren wurde in Köln der „Masterplan Innenstadt“ erarbeitet und vorgestellt. Einer der Interventionsräume wird nun Gegenstand einer Ausstellung in der Bundeshauptstadt Berlin. Wie das städtische Presseamt in dieser Woche vorstellte, wird das dortige Architekturforum Aedes die Resultate der „Planungswerkstatt Ringstraßen“ zeigen. Im Oktober 2011 wurden im Rahmen des Innenstadtforums zum Städtebaulichen Masterplan Innenstadt die Ergebnisse der „Planungswerkstatt Kölner Ringstraßen“ der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Sie werden als Beispiel dafür präsentiert, wie die Qualität von städtebaulichen Projekten in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden kann, hieß es dazu weiter.
Die Ausstellung trägt den Titel „Kölner Ringstraßen - Rückgrat der Stadt im 21. Jahrhundert“ und ist noch bis zum 15. März dieses Jahres zu sehen. Im Rahmen der Ausstellung werden drei Konzepte zur zukunftsorientierten Weiterentwicklung“ ausgestellt. Auch die Vorbereitung und Erarbeitung der Vorschläge wird thematisiert, schließlich ist Stadtentwicklung ein dynamischer Prozess. Hintergrund ist dabei, dass die „markante Grundfigur“ der Ringe, wie sie vom renommierten Stadtplaner Prof. Albert Speer und seinem Team im Masterplan erarbeitet wurde, weiterentwickelt und dabei besser als bisher herausgestellt werden kann. Die Konzeptvorschläge selbst stammen aus der Feder von „Ackers Partner Städtebau“ aus Braunschweig mit „Kuttner+Kahl, SBI“, „Team Office Regina Poly“ aus Berlin mit „Ulla Luther, Kleihues+Kleihues, Runge+Küchler“ sowie „Pesch Partner – pp a/s“ aus Stuttgart mit „Agence Ter, Brilon Bondzio Weiser“.
Zum besseren Verständnis präsentieren die Initiatoren in Berlin auch einen Rückblick auf die Geschichte der Kölner Ringe im ausgehenden 19. Jahrhundert. Die Ausstellung ist bereits seit dem 3. Februar dieses Jahres im Gange, Kölns Dezernent für Planen und Bauen, Bernd Streitberger, hatte die Werkschau persönlich eröffnet Bei einem Werkstattgespräch vor der Ausstellungseröffnung stand die „Profilierung der Europäischen Stadt“ im Mittelpunkt. Streitberger diskutierte dabei mit Bjarne Hammer von „Gründungspartner Schmidt Hammer Lassen Architects“ aus Aarhus und Professor Albert Speer über städtebauliche Strategien für die europäische Stadt von morgen. Die Themenpalette ist dabei vielfältig. Sie umfasst Aspekte wie öffentlicher Raum, nutzerorientierte Mitwirkung, Gestaltung von Qualitäten, Mobilität und Orientierung.
Das Architekturforum Aedes ist eine internationale Institution zur Kommunikation von Architekturkultur und Stadtgestaltung sowie weitere themenverwandte Inhalte. Das Architekturforum Aedes liegt am Pfefferberg, Christinenstraße 18-19, 10119 Berlin. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 11 Uhr bis 18.30 Uhr sowie samstags und sonntags von 13 bis 17 Uhr. Weitere Informationen finden sie auch im Internet unter: www.aedesarc.de. Einen Überblick über den Masterplan finden sie ebenfalls im Internet unter: www.masterplan-koeln.de.

























