27. 05. 2012
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Ordnungsdienst musste an Karfreitag für Ruhe sorgen
Es war ein sommerlicher Start in das diesjährige Osterfest. Temperaturen von 25 Grad Celsius und prächtiger Sonnenschein machten den Karfreitag zu einem echten Feiertag, nachdem im vergangenen Jahr zum Osterfest ein plötzlicher Wintereinbruch für Grippewetter und Schneematsch sorgte. Die Freude über das christliche Fest war allerdings nicht ungeteilt. Das jedenfalls meldete der Ordnungsdienst der Stadt Köln. Trotz des alljährlichen Verbots der meisten öffentlichen Veranstaltungen in der Zeit zwischen Gründonnerstag 18 Uhr und Karsamstag 6 Uhr musste die Kölner Ordnungshüter wieder zahlreichen Beschwerden nachgehen. Die Zahl der Verstöße gegen das feiertägliche Ruhegebot hielt sich allerdings selbst in Grenzen. Am Donnerstagabend zählten die städtischen Ordnungskräfte 19 Beschwerden. In den meisten Fällen handelte es sich um Lärmbelästigungen, die zumeist von Nachbarn angezeigt wurden. Zwei Gastwirte mussten 35 Euro Verwarngeld bezahlen. Deutlich teurer dürfte der Verstoß eines Veranstaltungsorganisators werden. Der hatte trotz Verbot eine Tanzveranstaltung durchgeführt und muss nun mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren rechnen.
Auch im weiteren Tagesverlauf gab es erneut Verstöße. Im Umfeld des Kölner Domes musste der Ordnungsdienst fünf musikalische bzw. künstlerische Darbietungen stoppen, auch sie waren nicht erlaubt. Die betroffenen Straßenmusiker und –künstler wurden allerdings lediglich ermahnt, sie waren über die Einschränkungen an diesem Tag nicht informiert. Fünf Souvenirverkäufer hatten allerdings entgegen des Verbots ihre Ladengeschäfte geöffnet. Sie wurden mit einem Verwarngeld in Höhe von 35 Euro belegt. Zum Abend hin wurden dann erneut drei Gastwirte zu einem Verwarngeld in gleicher Höhe belegt, weil sie gegen das Ruhegebot verstießen. Eine Waschanlage musste den Betrieb einstellen, an einer anderen war der Autostaubsauger zu laut und musste nach Beschwerden von Anwohnern ausgeschaltet werden. Dank des schönen Wetters musste der Ordnungsdienst zudem auch wieder wegen Beschwerden wegen offener Feuer bzw. einer Geruchs- und Rauchbelästigung von Grillern nachgehen. 22 Beschwerden gingen hier über den Karfreitag ein, meldete der Ordnungsdienst abschließend.

























