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27. 05. 2012
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Rauchverbot auf Kölner Spielplätzen: Ab Juli wird’s teuer


20.05.2009 18:30 von:

Schlagwörter: Köln,Spielplätze,Satzung,Spielplatzsatzung,Rauchverbot,Bußgeld,Ordnungsdienst,Sp

Ab diesem Jahr gilt die geänderte Satzung für die Benutzung der städtischen Spielplätze auf den insgesamt rund 630 städtischen Spielplätzen im Kölner Stadtgebiet. Am heutigen Mittwoch machte Jugenddezernentin Dr. Agnes Klein auf dem Spielplatz an der Euskirchener Straße den ersten Verbotsaufkleber an. Nach und nach sollen alle Spielplatzschilder in der Stadt mit dem neuen Emblem versehen werden. Der Kölner Stadtrat hatte die Satzungsänderung, die zukünftig das öffentlichen Konsumieren von Tabakprodukten auf den öffentlichen Spielflächen untersagt, bereits Ende vergangenen Jahres beschlossen. Nachdem die Verwaltung den geänderten Satzungstext übertragen hat, startet die Stadtverwaltung nun eine Informationsoffensive, die auf die geänderten Nutzungsbedingungen auf städtischen Spielplätzen hinweisen soll.

Allerdings werden nicht von Anfang an die 25 Euro Geldbuße fällig, sollte sich ein Besucher eines Spielplatzes nicht an die neue Vorschrift halten. Zunächst einmal soll freundlich aber bestimmt auf das Rauchverbot hingewiesen werden, erklärte Jugenddezernentin Klein. Aus ihrer Sicht sprechen vor allem zwei Gründe für ein Rauchverbot auf öffentlichen Spielflächen. Neben der Vorbildfunktion von Erwachsenen ist es vor allem die Gesundheitsgefahr, die von achtlos weggeworfenen Zigarettenkippen für die zumeist sehr jungen Spielplatzbesucher ausgeht. "Kleinkinder nehmen gerne alles in den Mund, was sie so finden", weiß die Beigeordnete. "Wir hoffen, dass vor allem rauchende Eltern einsichtig sind", ergänzte Edith Schwiesau, Leiterin des städtischen Ordnungsdienstes. Ihr und ihren rund 120 Kolleginnen und Kollegen vom Ordnungsdienst der Stadt kommt dabei die Aufgabe zu, ab 1. Juli dieses Jahres Raucher mit einem Bußgeld von 25 Euro zu belegen, sollten sie sich nicht an das Rauchverbot auf Spielplätzen halten.

"Jetzt machen wir Ernst", so die Jugenddezernentin weiter. In der Zeit bis zum 1. Juli werden es die städtischen Ordnungskräfte bei einem freundlichen Hinweis bewenden lassen. Neben dem Ordnungsdienst kommt auch den über 350 ehrenamtlichen Spielplatzpaten die Aufgabe zu, die neue Information über die neue Vorschrift unter das Volk zu streuen. "Unsere Spielplatzpaten werden in regelmäßigen Treffen darüber informiert, was sich ändert", erklärte die Leiterin des Amtes für Kinderinteressen, Dorothea John. Immer wieder hörte John in der Vergangenheit Klagen über mangelnde Sauberkeit und dabei auch über weggeworfene Glimmstengel. Das Problem sei jedoch von Spielplatz zu Spielplatz unterschiedlich. In Einzelfällen registrierte die Stadt bis zu 40 Zigarettenstummel pro Tag. "Bei unseren Spielplatzpatentreffen sitzt immer jemand vom Ordnungsamt dabei", versicherte John. Und auch Schwiesau bestätigte, dass es vor allem die engagierte Arbeit der Ehrenamtler sei, die den Ordnungsdienst auf Missstände dieser Art aufmerksam macht. "Wir haben uns zum Ziel gesetzt, alle Kölner Spielplätze mindestens einmal pro Saison zu besuchen. Auf den Plätzen, auf denen sich die Beschwerde häufen, gehen wir auch öfter vorbei", so die Ordnungsdienstleiterin abschließend.







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