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27. 05. 2012
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Römerstädte Köln und Ulm/Neu-Ulm arbeiten zusammen


21.04.2010 14:55 von:

Schlagwörter: Köln,Ulm,Besuch,Quander,Kaymer,Ivo Gönner,Oberbürgermeister,Denkmalschutz

Ulm Oberbürgermeister Ivo Gönner hatte eingeladen und die Gäste kamen. Kölns Kulturdezernent Prof. Georg Quander und Stadtkonservatorin Dr. Renate Kaymer machten sich auf den Weg und besuchten in dieser Woche die ehemalige Bundesfestung in der vormaligen Römerstadt Ulm. An dem Besuch in der süddeutschen Großstadt nahmen auch Studierende und Offizielle der Kölner Fachhochschule teil. Unter Leitung von Prof. Dr. Norbert Schöndeling arbeiten die Nachwuchsarchitekten an dem Projekt "Festungsstadt Köln". In Süddeutschland wollen sich die Mitreisenden dazu weitere Impulse auch für die eigene Arbeit abholen, hieß es dazu weiter. Der Städtedialog diente dem fachlichen Austausch über den Umgang mit dem militärhistorischen Architekturerbe. In Köln umfasst dieses zahlreiche Objekte von der Römerzeitbis ins 20. Jahrhundert in unterschiedlichem Erhaltungszustand.

"Sie sind echte, oft noch versteckte Schmuckstücke. Richtig genutzt helfen die Festungswerke dem Tourismus, aber auch der Wirtschaft. Wir freuen uns, dass wir in der Partnerschaft mit Köln von unseren positiven Erfahrungen berichten können", erläuterte Ulms Stadtoberhaupt Gönner. Die "Ulmer Lösung" im Umgang mit dem historischen Erbe habe man allerdings mit hohen Interesse registriert. In der Stadt an der Donau erhalten die kommunalen Behörden bei ihren Bemühungen um den Erhalt der Festungsanlagen maßgebliche Unterstützung von einer privaten Initiative. Der ehrenamtliche Förderkreis Festung Ulm e.V. leistet einen Beitrag zum Erhalt der Bauwerke und bewältigt die museale Präsentation der einstigen Verteidigungsanlagen weitgehend aus eigener Kraft, wie es dazu weiter hieß. Außerdem konnten Ulm und das benachbarten Neu-Ulm auf zahlreiche Nutzungskonzepte umsetzen, die zum großen Teil die Bausubstanz nach den strengen Denkmalschutzrichtlinien bewahren hilft. Auch in der Domstadt gibt es ähnliche Überlegungen. Die Arbeiten für eine Art Masterplan "Festungsstadt Köln" laufen bereits seit vielen Jahren und konnten zuletzt deutlich an Tempo gewinnen. Um trotz Wirtschaftskrise die Kosten stemmen zu können, müsse man auch über öffentlich-private Partnerschaften ins Auge fassen.







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