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27. 05. 2012
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Software soll Einsätze bei Großschadensereignissen koordinieren


01.11.2011 21:15 von:

Schlagwörter: Köln,Großschadensereignis,Übung,Katastrophe,2011,Oktober,Software,Präsentation,K

Das Softwareunternehmen CKS Systeme aus Meppen hat in der vorvergangenen Woche in Köln eine neue Softwarelösung präsentiert. Wie die Verantwortlichen eine Woche später bekannt gaben, sollen damit Einsätze bei so genannten Großschadenslagen effizienter und reibungsloser koordiniert und damit gemanagt werden können. Die Software wurde im Rahmen des Forschungsprojekts SPIDER entwickelt. Hauptkriterium für die Produktinnovation ist dabei eine schnelle und vor allem störungsfreie Kommunikation zwischen den verschiedenen Dienststellen und Einsatzkräften, betonten die Verantwortlichen bei ihrer Präsentation im Congresscentrum-Nord der Kölnmesse.

Das so genannte Szenarien-Projekt SPIDER (Security-System for Public Institutions in Disasterous Emergency scenaRios) hatte in den vergangenen Monat untersucht, wie die Verständigung und Koordinierung insbesondere bei Großschadenslagen verbessert werden kann. Bei der Präsentation wurden gleich zwei Lösungen vorgestellt, die Leitstellen-Software „Celios“ und das System „Ceus“ für die mobile Einsatzunterstützung. Die Gesamtkoordinierung des Projekts übernahm das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Anhand einer simulierten Großschadenslage wurden die verschiedenen Prozesse demonstriert. Datentechnische, einsatztaktische, medizinische und psychologische Aspekte wurden dabei einbezogen, wie die Verantwortlichen betonten. „In Kooperation mit einzelnen Projektpartnern zeigten wir anhand eines Prozesskette, wie unser System Celios in der Feuerwehrleitstelle die Einsatztaktik hinsichtlich Schadenslage und verfügbarer Ressourcen von Rettungskräften sowie den Behandlungskapazitäten in Krankenhäusern unterstützt“, erklärte CKS-Manager Ingo Hofmann<./p>

Das Forschungsprogramm SPIDER ist ein interdisziplinär angelegtes Projekt im Rahmen des Programms „Schutz und Rettung von Menschen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Insgesamt gibt die Bundesregierung für den Bereich „Forschung für die zivile Sicherheit“ rund 200 Millionen Euro aus. Im März soll die Software erstmals in einem Feldversuch getestet werden. Neben dem DRK und dem Meppener Softwarehaus sind drei weitere universitäre Einrichtung, zwei IT-Dienstleister, die Landespolizei, die Berufsfeuerwehr der Stadt Gelsenkirchen, das Katholische Klinikum in Bochum sowie die Kölnmesse als Konsortialpartner an dem Projekt beteiligt, hieß es dazu abschließend.

Weitere Informationen zum Forschungsprogramm SPIDER finden sie auch im Internet unter: www.spider-federation.org.







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