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27. 05. 2012
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Stadt fordert Rücksicht bei Public Viewing


07.06.2010 07:58 von:

Schlagwörter: Köln,Public Viewing,2010,Fußball-Weltmeisterschaft,Ordnungsdienst,Überwachung,G

Am 11. Juni beginnt in Südafrika die Fußball-Weltmeisterschaft. Zahlreiche Gastronome werben bereits jetzt mit Public Viewing, also der Live-Übertragung der WM-Spiele über Leinwände oder Großbildfernseher. Neben der lanxess arena, die auch in diesem Jahr wieder – wie schon zur Fußball-Europameisterschaft 2008 – ein großes public viewing anbieten und dabei bis zu 33.000 Fußballbegeisterten die Chance geben, mit anderen Fans zusammen ihre Manschaft zu feiern und ihr zuzujubeln. Aber auch zahlreiche Kneipen und Gaststätten werden die Gelegenheit nutzen, mit der Fußball-WM die eigenen Umsätze zu steigern. Die Stadt Köln folgt dabei einer Anforderung der NRW-Landesregierung, solche Übertragungen ausdrücklich zuzulassen.

Allerdings gibt es auch Grenzen allzu lauten und exzessiven Feierns, wie das Kölner Ordnungsamt im Vorfeld der WM bekannt gab. Schließlich sind nicht alle Kölnerinnen und Kölner eingefleischte Fußball-Fans. Außerdem mussten die Gastronomen, die ein public viewing in der Außengastronomie anbieten, zuvor eine Genehmigung bei der Stadtverwaltung einholen. Eine Ausweitung dieser genehmigten Flächen ist nicht erlaubt und wird im Bedarfsfall mit empfindlichen Geldbußen unter Strafe gestellt, hieß es dazu weiter. Grundsätzlich gilt: Außengastronomie gibt es bis maximal Mitternacht, danach muss Schluss sein aus Rücksicht auf Anwohner. Ab 22 Uhr – auch daran ändert die WM nichts – gilt eine generelle Nachtruhe. Der Aufruf zur Tolerant gilt aber auch für Anwohnerinnen und Anwohner, die sich durch den möglichen Jubel der Fans in ihrer Lebensqualität gestört fühlen. Der Ordnungsdienst wird vor allem zu den Spielen der deutschen Nationalmannschaft zwar in voller Mannschaftsstärke unterwegs sein, um die Einhaltung der Vorschriften zu überwachen. Wie in den Vorjahren wird jedoch nicht zu verhindern sein, dass Fußball-Fans die Siege ihrer Mannschaften gebührend feiern. "Ziel der Einsätze des Ordnungsdienstes wird es aber nicht sein, zu verbieten, sondern auf die Einhaltung der Spielregeln zu achten und möglichst viel Toleranz zwischen Anwohnerinnen und Anwohner und den Fußballfans herzustellen", hieß es dazu abschließend. Übermäßige Lärmbelästigungen können trotzdem über die Hotline des Ordnungs- und Verkehrsdienstes unter : 0221 / 221 – 32000 gemeldet werden.







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