27. 05. 2012
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Stadt informiert über sicheren Ablauf einer Zeltveranstaltung
Das Kölner Bauaufsichtsamt und das Ordnungsamt haben am gestrigen Donnerstag eine Informationsveranstaltung zur Organisation von Zeltveranstaltungen durchgeführt. Nach einer Verfahrensänderung müssen die Organisatoren bereits im Vorfeld einer Veranstaltung mit mehr als 200 Gästen einen festen Plan zur Anordnung der Sitzreihen einreichen. Auch der Verlauf der Rettungswege sowie der Weg zu den öffentlichen Verkehrsflächen müssen den Behörden dargelegt werden. Ziel der Verschärfung der Vorschriften sei es aus Sicht der Stadtverwaltung, solche Zeltveranstaltungen noch sicherer zu machen. Das gelte beispielsweise auch für das Beleuchtungskonzept, eine strikte Begrenzung auf die maximale Zuschauerzahl sowie ausreichende Beachtung der Rettungs- und Fluchtwege.
Insgesamt nahmen rund 30 Personen aus 17 Vereinen an dem Treffen teil. Die stellten vor allem Fragen nach den notwendigen Anmeldeformularen sowie zur Höhe der Gebühren. Die Verfahrensveränderung jedenfalls führt erst einmal nicht zu höheren Gebühren. Allerdings müssen die Organisatoren je nach Einzelfall erheblich mehr Zeit in die Genehmigung investieren. Die städtischen Experten aus dem Bauaufsichtsamt kündigten jedoch an, bei konkreten Anfragen seitens der Vereine Hilfestellung zu leisten. An dem strengen Verfahren dürfe es jedoch keine Abstriche geben, stellte die Fachverwaltung klar. Schließlich seien die gesetzlich vorgeschrieben.

























