27. 05. 2012
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Stadt richtet sich auf Streiks des Kindergarten-Personals ein
Mit der Einrichtung von Notfallkindergärten will die Kölner Stadtverwaltung auf die möglicherweise bevorstehenden Arbeitskämpfe der Erzieherinnen und Erzieher reagieren. Dies teilte die Stadt Köln am heutigen Mittwoch mit. Zwar liegen der Stadt derzeit noch keine konkreten Informationen vor, ob überhaupt eine Kindertageseinrichtung in städtischer Trägerschaft betroffen ist. Trotzdem wolle man bereits jetzt vorbeugen. Vor allem berufstätige Mütter und Väter sollen im Falle eines solchen Streiks nicht gezwungen werden, einen Teil ihres Jahresurlaubs zu opfern, um sich um ihren Nachwuchs zu kümmern. Die Notfallkindergärten würden ohnehin nur für die Dauer des Streiks vorgesehen, hieß es dazu weiter.
Zu diesem Thema hat die Stadt aber schon jetzt eine kostenlose Hotline unter der Telefonnummer 0221 / 221 – 35240 oder – 35241 freischalten lassen. Sie wird ab morgen zwischen 8 und 15 Uhr, freitags und montags jeweils zwischen 8 und 12 erreichbar sein. Mitarbeiter der Kölner Fachverwaltung informieren dann über die eingerichteten Notfallplätze. Insgesamt sind in den städtischen Kindergärten rund 2500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di erreicht in dieser Berufsgruppe einen hohen Organisationsgrad, so dass die Störungen des Regelbetriebs im Streikfall empfindlich sein dürften. Der letzte Warnstreik der Gewerkschaften liegt gerade einmal 15 Monate zurück.

























