27. 05. 2012
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Stadt will Jugendschutz bei Freefight-Veranstaltung klären
Die geplante Freefight-Veranstaltung, die am 13. Juni dieses Jahres in der Lanxessarena stattfinden soll, hatte schon auf der März-Sitzung des Stadtrates für erheblichen Ärger gesorgt. Ein Antrag des Kölner Bürger-Bündnisses erzielte einhellige Unterstützung. Darin forderte der Stadtrat das Arenamanagement auf, die Veranstaltung abzusagen. Die aber wehrten sich gegen die Behauptung, die Veranstaltung sei ein blutrünstiges Spektakel, und bestätigte, dass die Kämpfe im Käfig tatsächlich an diesem Tag stattfinden sollen. Veranstalter ist der Verband UCE, der mit dieser Veranstaltungsreihe erstmals in Köln gastieren wird.
Wie die Stadtverwaltung am heutigen Freitag bekannt gab, wollen sich die Dezernentin für Jugend, Schule und Sport, Dr. Agnes Klein, und Vertreter der Arena-Geschäftsführung am kommenden Montag zu einem weiteren Gespräch treffen. Einziges Thema der Unterredung wird die Einhaltung des Jugendschutzes sein. Die Jugendverwaltung vertritt dabei die Auffassung, dass der Inhalt der Veranstaltung grundsätzlich jugendgefährdend sei. "Die bisher sehr konstruktiv geführten Gespräche lassen darauf schließen, dass wir bei dem für den kommenden Montag anberaumten Treffen eine Einigung in Sachen Minderjährigenschutz erzielen können", erklärte Klein vor dem geplanten Treffen. Sollte der Veranstalter diesem Anliegen nachkommen, werden Minderjährige unter 18 Jahren keinen Zutritt zu dieser Veranstaltung erhalten.

























