27. 05. 2012
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Stadtverwaltung soll effizienter werden
Die Kölner Stadtverwaltung muss auch beim Personal sparen. Damit das möglichst ohne Verlust von Bearbeitungszeiten und Qualität vonstatten geht, müssen die Maßnahmen aber sehr wohl überlegt sein. Mit der Zusammenlegung des Organisationsamtes mit dem Personalamt will die Stadt hierzu einen weiteren wichtigen Schritt vollziehen. Rund 170.000 Euro pro Jahr lasse sich dadurch einsparen, wie Stadtdirektor Guido Kahlen am gestrigen Donnerstag erläuterte. Dabei sind weitere Einsparungen noch nicht berücksichtigt, die durch die Verschlankung städtischer Verwaltungsstrukturen noch hinzukommen werden, wie die Verantwortlichen weiter betonten. Allerdings ist die Domstadt am Rhein damit kein Vorreiter. Sie folgt vielmehr dem Beispiel anderer Kommunen im Lande, die bereits zuvor beide Ämter im Zuge interner Organisationsmaßnahmen zusammengelegt haben. Mit der Umstellung in Köln gibt es nun in der gesamten Bundesrepublik keine Stadt ab 400.000 Einwohner mehr, die sich getrennte Ämter für Personal und Organisation hält, teilte die Stadtverwaltung weiter mit. In NRW ist die überwiegende Zahl der Großstädte ab 200.000 Einwohner inzwischen mit lediglich einem Amt für die beiden Aufgabenbereiche ausgestattet.
"Durch freie Bürgeramtsleiterstellen mussten wir jetzt die Chance nutzen, nicht nur auf den unteren Arbeitsebenen, sondern auch in den Führungsebenen Straffungen, wenn sie sich fachlich geradezu anbieten, auch durchzuführen. Und in diesem Fall überwiegend eindeutig die finanziellen und organisatorischen Vorteile im Sinne einer effizient arbeiteten Verwaltung", so der für Personal- und Rechtsfragen zuständige Stadtdirektor. Dabei half sicher, dass beide Ämter in Köln bislang bereits zahlreiche Schnittstellen hatten. Die Stelle des eingesparten Amtsleiters stehen Vakanzen bei der Besetzung einiger Bürgerämter in den neun Kölner Stadtbezirken gegenüber. Besonders in Chorweiler sucht die Stadt weiter nach geeigneten Kandidaten. In diesem Stadtbezirk stehen zahlreiche anspruchsvolle Aufgaben auf der Agenda, warb die Stadt abschließend.

























