27. 05. 2012
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Zwei Mitarbeiterinnen kümmern sich um Tagesmütter
Die Stadt Köln hinkt ihren eigenen Ausbauplänen zum Ausbau der Tagespflege hinterher. Eigentlich soll ein Fünftel der Betreuungsplätze für die Unterdreijährigen über die Einrichtung der Tagesmütter und –väter abgedeckt werden. Aber in den vergangenen beiden Sitzungen des Jugendhilfeausschusses (JHA) wurde deutlich, dass sich der Abstand zu den eigenen Ausbauplänen immer weiter erhöht. In der letzten Sitzung sagte die Kölner Jugenddezernentin Dr. Agnes Klein zu, sich schnellstmöglich um das Problem zu kümmern und für Abhilfe zu sorgen.
Wie das städtische Presseamt am heutigen Donnerstag in einer Kurzmitteilung bekannt gab, hat das Kölner Amt für Kinder, Jugend und Familie nun zwei neue Mitarbeiterinnen eingestellt, die sich um die Angelegenheit kümmern sollen. Damit kann die zuständige Behörde ab sofort wieder Tagespflegepersonen auf ihre Eignung hin überprüfen. In der jüngsten Vergangenheit konnten immer mehr fertig ausgebildete Tagesmütter ihre Betreuungstätigkeit nicht ausüben, weil ihnen die dazu notwendige Überprüfung durch das Jugendamt fehlte. Nun will das Jugendamt die Überprüfungsverfahren der Bewerberinnen und Bewerber einleiten, die seit September vergangenen Jahres einen Antrag auf Erlaubnis zur Kindertagespflege gestellt haben, teilte die Behörde mit. Bereits in den kommenden Tagen wolle man Kontakt zu den Bewerberinnen und Bewerbern herstellen.
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