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27. 05. 2012
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Australischer Botschafter im Rathaus


16.03.2008 23:00 von:

Schlagwörter: Köln,Australien,Weltjugendtag,Botschafter,Rathaus,Gästebuch,Besuch

Im Zeichen der bevorstehenden Großveranstaltung der katholischen Christen, aber auch aus anderen Gründen gab sich der Botschafter des Landes S.E. Ian Kemish am heutigen Montag die Ehre, das Kölner Rathaus zu besuchen. In dem rund einstündigen Arbeitsgespräch mit Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma wurde zahlreiche Themenkomplexe gestreift. Im Mittelpunkt standen dabei die Bemühungen um einen intensiveren Kultur- und Wirtschaftsaustausch zwischen beiden Ländern. Köln als Metropole der Rheinland-Region steht dabei in einem besonderen Fokus der Offiziellen. „Wir können viel von dieser Stadt lernen“, lobte Kemish die erfolgreiche Arbeit der Kölner Organisatoren bei den Großveranstaltungen der Jahre 2005 und 2006. Der Botschafter, der bereits als 20-Jähriger die Domstadt besuchte, kündigte zugleich eine australische Woche an, die vom 21. bis 31. Mai dieses Jahres auch in Köln Station machen soll. Neben dem Weltjugendtag in Sydney, auf dem im Übrigen auch rund 600 Gläubige samt Erzbischof anwesend sein werden, steht dabei das bessere Kennenlernen des australischen Kontinents, des Landes und auch seiner Bewohner selbst auf dem Programm. „Eigentlich wissen wir viel zu wenig von Ihrem Land“ bekannte auch Schramma freimütig.

Im Rahmen der Australien-Woche gebe es bereits eine Vereinbarung mit dem Kölner Filmhaus, wo neben einer Filmwoche mit Werken aus „down under“ auch namhafte Künstler des Landes auftreten werden. Australiens bekanntester Exportschlager, die 40-jährige Pop-Sängerin Kylie Minogue, wird ebenfalls gegen Ende in der Domstadt eines ihrer wenigen Deutschland-Konzerte abhalten, wie Kemish bemerkte. Im Hinblick auf die gegenseitigen Wirtschaftskontakte sehen beide Seiten zudem weitere Potenzial. Zwar gebe es bereits einen intensiven Austausch und Investitionen großer Unternehmen in die Märkte des jeweils anderen Landes. Kemish erwähnte in diesem Zusammenhang den Essener Hochtief-Konzern, der mit seiner australischen Tochtergesellschaft wichtige Infrastrukturprojekte im Land errichtet. Für Köln brachte Schramma den Messe- und Investmentstandort Köln ein. KölnTourismus-Geschäftsführer Josef Sommer sprach dabei von durchschnittlich rund 15.000 registrierten australischen Touristen in der Domstadt. Lediglich zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wurde diese Zahl mit 25.000 deutlich übertroffen.

Schramma nahm zudem eine Einladung für ein Dinner am 29. Mai entgegen. Zwar findet an diesem Tag eine Sitzung des Kölner Stadtrates statt, Schramma versprach aber, den Termin auf jeden Fall zu nutzen. Er selbst habe sogar familiäre Bindungen an das Land. Bereits sein Großvater habe vor Jahrzehnten das Land auf der anderen Seite des Globus bereist. Das Tagebuch werde er sich in den kommenden Tagen nochmals vornehmen, versprach Kölns Stadtoberhaupt abschließend.







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