27. 05. 2012
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Deutsch-ungarischer Schüleraustausch "en bloc"
Im Weißen Saal des Historischen Rathaus empfing die Vorsitzende des Kölner Schulausschusses, Gisela Manderla, Schülerinnen und Schüler aus der ungarischen Stadt Fertöd. Die Jugendlichen aus der dortigen Fachmittelschule sind insgesamt sechs Tage in der Domstadt und übernachten dabei in Kölner Gastfamilien. Das Kölner Humboldt-Gymnasium hat zur Stärkung der deutsch-ungarischen Freundschaft einen Schüleraustausch mit der Fachmittelschule in Fertöd begonnen. Die Besucher sind damit Premierengäste in der Domstadt. Im Schwerpunkt des gegenseitigen Austausches stehen die Themenfelder Biologie, Ökologie sowie Geschichte und Sozialwissenschaften.
"Wir haben Ungarn viel zu verdanken. Ohne die Öffnung der Grenze zu Österreich hätte es die deutsche Wiedervereinigung nicht gegeben", erinnerte die CDU-Politikerin. Auch die Lehrer der beiden Schulen erinnerten an die Geschichte. Die Stadt Fertöd liegt nicht weit von dem Platz entfernt, als in Grenznähe das damalige "paneuropäische Picknick" mehreren Hundert Urlauber aus der damaligen DDR die Tür in den Westen öffnete. "Das war ein einscheidendes Ereignis", so der Kommentar eines Lehrers. Auf dem Gegenbesuch werden die Schülerinnen und Schüler des Kölner Gymnasiums die gleichen Schwerpunkte haben. Auch der geschichtsträchtige Ort des Picknicks steht für die deutschen Schüler auf der Agenda, versprach die ungarische Gruppenleiterin. Der ersten konkreten Zusammenarbeit beider Bildungseinrichtungen folgen, betonten die Vertreter beider Schulen.

























