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27. 05. 2012
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Ein arabischer Prinz zu Besuch in Köln


14.03.2009 21:44 von:

Schlagwörter: Köln,Emirat,Golfregion,KölnTurm,Neuansiedlung,Investoren,Scheich

Bürgermeisterin Angela Spizig empfing am heutigen Samstag einen echten arabischen Prinzen im Kölner Rathaus. Seine Hoheit Sheikh Faisal Bin Saqr Al Qassimi beehrte die Domstadt mit seiner Anwesenheit ein Jahr, nachdem sein Emirat in Köln eine Repräsentanz im KölnTurm eröffnete. Er folgte der Einladung vonseiten der Kölner Stadtspitze. Das Emirat, das jüngste der insgesamt sieben der Vereinigten Arabischen Emirate und 75 Kilometer nördlich des Emirats Dubai gelegen, gilt als Geheimtipp ausländischer Investoren. Dank seiner ungewöhnlich liberalen Ansiedlungspolitik und dem Bestreben zu einer führenden Freihandelszonen zu werden, haben seit Anfang des Jahrzehnts bereits mehr als 5000 Unternehmen ihr Domizil in der Küstenstadt eröffnet. Mit der europäischen Informationsstelle am Kölner Mediapark sollen aber nicht alleine europäische und deutsche Investoren an den Golf gelockt werden. Auch für Investoren aus dem Heimatland des Thronfolgers will das Informationsbüro unter Leitung von Nadia Rinawi Anlaufstelle für mögliche Investments in Europa sein.

Ein Geheimtipp für Investoren

Bereits im ersten Jahr konnte die Repräsentanz positive Zahlen vorweisen. Alleine im ersten Jahr seines Bestehens vermittelten Rinawi und ihr Team 60 Investoren in die Golf-Region. Von den 5000 angesiedelten Unternehmen stammen rund 30 Prozent aus Euro, darunter auch 240 deutsche Unternehmen. Im Gegensatz zum erfolgreichen Wirtschaftsstandort Dubai dürfen vor Ort gegründete Firmen zu 100 Prozent in Besitz der externen Investoren bleiben. In den anderen Freihandelszonen der Region ist es üblich, dass einheimische Unternehmen die Mehrheit an den neu gegründeten Gesellschaften halten. Für den Standort hatte seine Hoheit hohes Lob im Gepäck. "Wir haben uns nach eingehender Prüfung für den starken Wirtschaftsstandort NRW und die Messe- und Handelsstadt Köln entschieden, weil wir die zentrale Lage in Verbindung mit der guten Infrastruktur als Voraussetzung für international erfolgreiche Geschäftsentwicklungen sehen", erklärte der Gast. Auch wenn Sheikh Faisal keine konkreten Zusagen unternahm, stehen möglicherweise schon bald weitere Investitionen auf der Agenda. Man wolle schrittweise expandieren, so Rinawi. Mittelfristig ist sogar an die Einrichtung eines 10.000 Quadratmeter großen Business-Centers gedacht. Das aber sei nur der dritte Schritt, ließ der Repräsentant aus der Golfregion durchblicken. Die Golfregion spielt auch auf nordrhein-westfälischer Ebene eine wichtige Rolle. Erst im November vergangenen Jahres fuhr eine Delegation unter Leitung der NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben in die Region.







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