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27. 05. 2012
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Ein Korridor nach Kleinasien


05.12.2011 17:05 von:

Schlagwörter: Köln,Serbien,Generalkonsul,2011,Dezember,Zusammenarbeit,Belgrad,Städtepartnersch

Serbien gehört nach dem Ende des Balkankriegs zu den aufstrebenden Nationen in dieser Region. Längst hat auch die Europäische Union die Fühler ausgestreckt und erste Gespräche für eine mögliche Beitrittsperspektive geführt. Am heutigen Montagmittag stattete der neue Generalkonsiul der serbischen Republik, Nevojsa Kosutic, dem Kölner Oberbürgermeister Jürgn Roters einen Antrittsbesuch ab. In den Gesprächen ging es neben einer Vertiefung des allgemeinen Kennenlernens auch um eine konkrete Zusammenarbeit mit der serbischen Hauptstadt Belgrad. Serbien, das im Jahr 1968 ein Anwerbeabkommen mit der Bundesrepublik unterzeichnete, gehört zu den größten Herkunftsländern der Migranten in Deutschland. Derzeit leben rund 35.000 serbische Staatsbürger im bevölkerungsreichsten Bundesland. Da viele sich für die deutsche Staatsbürgerschaft entschieden haben, liegt die Zahl der Menschen in NRW, die serbische Wurzeln haben, wohl irgendwo zwischen 100.000 und 150.000, schätzt der der 39-jährige Generalkonsul-

“In Serbien findet derzeit eine positive Entwicklung statt. Das Land ist eine aufstrebende Nation mit großen Zukunftschancen”, lobte Roters die zurückliegenden Entwicklungen in dem Balkanland. In seiner heutigen Unterredung mit dem Generalkonsul ging es unter anderem auch um einen Ausbau der Städtebeziehungen zwischen Köln und Belgrad. Kosutic versprach, sich bei Roters`Amtskollegen in Belgrad für eine Vertiefung stark zu machen. Möglich wäre dann ein Besuch im kommenden Jahr, wo die weiteren Details einer eventuellen Städtepartnerschaft ausgelotet werden sollen. Beide sprachen in diesem Zusammenhang von einem “Korridor nach Kleinasien”, der über die bereits bestehenden Städtepartnerschaften Thessloniki und Istanbul führt. Die Blickrichtung Serbiens ist dabei ohne auf Deutschland gerichtet. “Deutschland ist traditionell der größte Handelspartner”, begründete Kosutic diese Perspektive.







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