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27. 05. 2012
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Europäischer Wirtschaftssenat macht Station im Rathaus


20.02.2008 23:00 von:

Schlagwörter: Köln,Tagung,Europäischer Wirtschaftssenat,Ratssaal,Diskussion,Oberbürgermeister

Oberbürgermeister Fritz Schramma begrüßte die rund 50 Teilnehmer der exklusiven Wirtschaftsrunde. Seit der letzten Tagung in Köln ist Schramma Ehrenmitglied und Wirtschaftssenator in dem Gremium. Aber nicht nur aus diesem Grunde hatte er das letzte Zusammentreffen im April 2006 in guter Erinnerung, wie das Kölner Stadtoberhaupt freimütig bekannte.

Baukräne als Zeichen der Veränderung

In seiner Ansprache hob Schramma die jüngsten Veränderungen in der Domstadt hervor. Mit dem weiteren Ausbau des ehemaligen Rheinauhafens zu einem modernen Stadtquartier mit gemischter Nutzung sowie der neuen hochkarätigen Büromeile rund um die Messe habe Köln seit dem letzten Zusammentreffen des EWS weitere positive Akzente gesetzt. „Selbst unsere eigenen hochgesteckten Erwartungen wurden übertroffen“, erklärte Schramma. Auch in anderen wirtschaftsrelevanten Bereichen befinde sich die Stadt am Rhein auf Wachstumskurs. Ob Flughafen, die Bildungslandschaft mit Universität und Fachhochschule sowie den Marketing-Aktivitäten in Richtung China, Indien und demnächst auch in die Türkei sowie die positiven Einwohnerzahlen, die Köln auch im Jahr 2035 noch zur Millionenstadt machen. Die Stadt steht gut da und wird zudem immer beliebter für Touristen, wie Schramma auf die zu Beginn dieser Woche veröffentlichten Besucherzahlen erläuterte.

Hochkarätige Fachvorträge von namhaften Experten

EWS-Präsident Prof. Dr. Bernhard Friedmann, ehemaliger Leiter des europäischen Rechnungshofes und langjähriger Bundestagsabgeordneter lobte die Arbeit des Oberbürgermeisters. Zugleich steckte Friedmann aber auch den Rahmen ab, der Politik in die Pflicht nimmt. Ziel ist es dabei, die Rahmenbedingungen für eine optimale Wirtschaftsentwicklung zu setzen. „Wirtschaft, Politik und Gesellschaft müssen Hand in Hand arbeiten“, forderte Friedmann. Und Kommunalpolitik sei dabei nicht nur aus diesem Grunde „hochinteressant“, wie der Wirtschaftsfachmann weiter ausführte.

Die Einflussmöglichkeiten von Politik auf die wirtschaftliche Entwicklung waren auch Thema des ersten Vortrags von Prof. Dr. Michael Hüther, dem amtierenden Direktor des Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Der gebürtige Düsseldorfer, der mit seinen rund 340 Mitareitern in naher Zukunft innerhalb der linksrheinischen Innenstadt ein neues Domizil beziehen wird, beschäftigte sich in seinem Impulsvortrag ausführlich mit genau diesem Handlungsspielraum.







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