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27. 05. 2012
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Freundschaftstour erreicht Turin


12.07.2009 21:17 von:

Schlagwörter: Köln,Turin,Radtour,Freundschaftstour,Ringpartnerschaft,Oberbürgermeister

Am gestrigen Donnerstag sind zwölf Männer und eine Frau aus Köln nach 1050 Kilometer auf dem Fahrrad wohlbehalten in Turin angekommen. Dort wurden sie bereits im Turiner Rathaus von den Oberbürgermeistern beider Städte empfangen. "Ich fahre auch gerne Rad. Aber eher auf dem Land, wo es flach ist", so die anerkennenden Worte des Turiner Oberbürgermeisters Sergio Chiamparino. Auch sein Amtskollege Fritz Schramma hält sich derzeit in der norditalienischen Metropole auf, allerdings zu einem offiziellen Arbeitsbesuch. Bereits im vergangenen Jahr waren Mitarbeiter der Kölner Stadtverwaltung bei der so genannten "Tour de l’Amitié" (Freundschaftstour) in anderen Partnerstädten Kölns.

Auf ihrer Reise nach Norditalien hatte die Kölner Radlergruppe Etappen zwischen 135 und 160 Kilometern pro Tag zurückgelegt. Höchster Punkt und zugleich die anstrengendste Strecke war der Gotthard-Pass mit 2091 Metern, den die Gruppe am Dienstag dieser Woche (7. Juli 2009) bei drei Grad über Null im Nebel bezwang. Oberbürgermeister Fritz Schramma zollte der Leistung der dreizehn städtischen Mitarbeiter, die von einem mit zwei weiteren Beschäftigten der Kölner Stadtverwaltung besetzten "Besenwagen" begleitet wurden, hohen Respekt: "Ihr habt durch euren Einsatz nicht nur sportlich einiges erreicht. Ihr habt auch der Idee einer die Länder verbindenden Städtepartnerschaft buchstäblich Beine verliehen und sie in Kölns Partnerstadt Turin getragen", so Schramma.

Die erste "Tour de L’Amitié" startete im vergangenen Sommer. Anlass war das 50-jährige Jubiläum der Kölner EWG-Ringpartnerschaft mit Esch-sur-Alzette in Luxemburg, Lille in Frankreich, Lüttich in Belgien, Rotterdam in den Niederlanden und Turin in Italien. Die zwölf städtischen Mitarbeiter und eine städtische Mitarbeiterin radelten bei der "Nord-Route" über 1.040 Kilometer hinweg in die vier erstgenannten Partnerstädte. Sie überbrachten Botschaften von Oberbürgermeister Fritz Schramma, die die grenzüberschreitende Freundschaft bekräftigten. Turins Oberbürgermeister erhielt ein gleichlautendes Schreiben per Post. Die rundweg positiven Erfahrungen der dreizehn Radler, vom IT-Experten über einen Amtsleiter bis hin zu zwei Musikern im Gürzenichorchester auf ihrer "Tour de L’Amitié" 2008, führten zu der Idee, ein Jahr später im gleichen Kreis auch noch die fünfte Ring-Partnerstadt mit dem Fahrrad anzusteuern und dafür erneut Urlaubstage zu opfern.

Ab dem 19. Juli wird die Stadt Köln auf ihren Internetseiten über die Freundschaftstour berichten. Geplant ist ein Online-Tagebuch, hieß es dazu abschließend.







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