27. 05. 2012
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Jürgen Roters ist Delegierter im World Council der UCLG
Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters ist zwar erst wenige Wochen im Amt, aber schon jetzt darf der SPD-Politiker die Interessen und Anliegen deutscher Städte auf internationaler Ebene vertreten. Auf seiner Präsidiumssitzung hat der Deutsche Städtetag Roters im ersten Wahlgang als Delegierten für das World Council der "United Cities and Local Government" (UCLG) berufen. Roters hat damit im Weltverband der Kommunen Rede- und Stimmrecht und vertritt somit die Interessen der deutschen Städte und Gemeinden auf internationaler Ebene. Als Stellvertreterin wurde die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth wiedergewählt. In der Regel tagt der World Council einmal im Jahr und ist das höchste Organ des Weltverbandes.
Die Vereinigung "United Cities and Local Governments" (UCLG) ist der weltweite Dachverband aller Kommunen und lokalen Gebietskörperschaften. Er vereint 116 nationale Kommunalverbände und über 1.000 Kommunen als direkte Mitglieder – insgesamt über die Hälfte der Weltbevölkerung. UCLG ist das wichtigste Forum für den interkommunalen Austausch auf internationaler Ebene. Der Verband vertritt die Interessen von Kommunen in der internationalen Politik, unter anderem gegenüber den Vereinten Nationen oder der Weltbank, mit deren Organen der Weltverband eng zusammenarbeitet. Er setzt sich für demokratische Regierungsführung von der lokalen bis zur globalen Ebene ein. Er unterstützt die Kooperation und den Austausch zwischen den Kommunen, führt Projekte durch und fördert die Bildung von Kommunalverbänden, wo es sie noch nicht gibt.
UCLG ging aus der im Jahr 2004 erfolgten Fusion der beiden größten kommunalen Weltverbände IULA (International Union of Local Authorities) und UTO (United Towns Organisation) hervor. Roters setzt damit die gute Tradition deutscher Delegierter innerhalb des Weltverbandes fort. Und dabei spielte schon einmal ein Kölner Stadtoberhaupt eine wichtige Rolle. Roters’ Parteifreund und Amtsvorgänger Norbert Burger war zwischen 1995 und 1997 erster Vizepräsident und anschließend zwei Jahre Präsident der IULA. An der Entstehung des heutigen Weltverbandes waren Kölner Stadtoberhäupter demnach schon vor einem Jahrzehnt maßgeblich beteiligt.

























