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27. 05. 2012
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Köln blickt auf China-Jahr 2012


17.01.2012 19:00 von:(red)

Schlagwörter: China-Jahr,Veranstaltungen,Kulturaustausch,Jubiläum,Städtepartnerschaft

Das Jahr 2012 steht im Zeichen des Drachens. NRW und Köln feiern in der Domstadt gleich ein ganzes China-Jahr. Logo: Stadt Köln

Das Jahr 2012 steht ganz im Zeichen der besonderen Verbundenheit zur bevölkerungsreichsten Nation der Welt, der Volksrepublik China. Bereits in der vergangenen Woche hatte die Stadt zur Eröffnungsveranstaltung auf ein Rheinschiff geladen. Mit mehr als 500 geladenen Gästen, einem reichhaltigen Veranstaltungsprogramm und vielen prominenten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ging es am späten Abend des vergangenen Mittwochs auf eine kleine Rheinrundfahrt. Dabei fallen in Köln gleich mehrere Jubiläen zusammen. Neben der 40-jährigen Wiederkehr der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem „Reich der Mitte“ jährt sich zudem die Städtepartner zwischen der Millionenstadt am Rhein und der dortigen Landeshauptstadt Peking zum 25.Mal. So wird Köln zum Zentrum der Feierlichkeiten beider Jubiläen.

„Das ist ein guter Anlass, mit unseren Freunden zu feiern, China in seiner Vielfalt noch besser kennenzulernen und Kontakte für die Zukunft auszubauen“, betonte Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters in seiner Begrüßung. Auch Generalkonsul Wen Zhenshun hob die Chancen hervor, die das Chinajahr mit sich bringt: „Ich bin fest davon überzeugt, dass all dies die gegenseitige Verständigung fördern und die bilateralen Beziehungen auf einen neuen Höhepunkt treiben wird“, so der Generalkonsul in seiner Rede. Obwohl offiziell in der Landeshauptstadt Düsseldorf deutlich mehr chinesische Unternehmen ihren Sitz haben, gilt die größte NRW-Kommune als China-Kompetenzzentrum des Bundeslandes. Seit dem offiziellen Start der China-Initiative im Jahr 2005 ist es den Verantwortlichen gelungen die Zahl der in Köln ansässigen chinesischen Unternehmen von weniger als 50 auf nun rund 200 zu eröhen.

Neben dem Kulturaustausch und gegenseitigen Besuchen stehen vor allem Wirtschaftsfragen im Fokus des Jubiläumsprogramms. So werden in diesem Jahr in Köln gleich mehrere Fachkongresse abgehalten. Zentral sind die Veranstaltungen des Internationalen Finanzmarktforums Köln und des Business and Investors Forums China, die beide in Köln stattfinden werden. Der absolute Höhepunkt liegt jedoch in der Zeit vom 14. bis 16. September dieses Jahres, dann organisieren Stadt und die NRW-Landesregierung gemeinsam das NRW-Chinafest. Auf dem Roncalli Platz mit Blick auf das Kölner Wahrzeichen erwartet die Besucher ein chinesischer Markt mit authentischem Flair, kulinarischen Leckerbissen, künstlerischen und sportlichen Darbietungen wie etwa eine Taiji- und Qigongvorführung. Außerdem gibt es jede Menge Informationen über die Partnerstadt Peking und die gesamte Volksrepublik. Das Cluster für Wasserstoff der RegionRheinland e.V. „HyCologne“ stellt als VIP-Transport Brennstoffzellen betriebene Busse zur Verfügung. Dazu wird es ein Bühneprogramm mit Attraktionen aus China geben.

Parallel dazu bietet die Stadt auch eigene Kulturhöhepunkte vor. Ab September startet das städtische Museum für Ostasiatische Kunst die Ausstellung „Glanz der chinesischen Kaiser: Kunst und Leben in der Verbotenen Stadt“, die anschließend noch bis Jahresende zu sehen sein wird. Die Kuratoren bringt dazu eine erlesene Auswahl von Schätzen des chinesischen Kaiserhofes aus dem 17. und 18. Jahrhundert nach Köln. Die in China ausgesprochen beliebte Brigitta Zeumer wird zusammen mit Cao Yingyi 40 Meisterwerke der chinesischen Tusch- und Aquarellmalerei vorstellen. Sie ist die erste lebende deutsche Künstlerin, die zu einer Ausstellung in den Kaiserpalast nach Peking eingeladen wurde. Cao Yingyi zählt zu den bedeutenden Künstlerpersönlichkeiten Chinas.

Auch aus den Bereichen Tanz. Film und Bildende Kunst wird es besondere Highlights geben, die sich wie ein roter Faden durch das China-Jahr ziehen werden. Bereits im November vergangenen Jahres gab das Ensemble der Kun-Oper Schanghai mit einem Gastspiel in der Domstadt einen Vorgeschmack. Die Aufführung im Kölner Opernhaus kam jedenfalls bei den Gästen sehr gut an und lässt Kulturinteressierte mit Vorfreude auf das laufende Jahr blicken. Zuletzt wird auch die Kölner Universität und das Völkerkundemuseum eigene Veranstaltungen zum China-Jahr beisteuern. Mit dem Chinajahr soll die Partnerschaft zu Peking auf eine tragfähige Basis für die Zukunft gebracht werden. Deshalb wird die Jugend verstärkt in allen Bereichen der Kooperationen mit China eingebunden, allen voran natürlich im Bereich Umwelt und Naturschutz. Sogar die Menschenrechte werden thematisiert, dazu wird es Workshops und eine Ringvorlesung an der Kölner Uni geben. Um bereits dem Nachwuchs den Fernen Osten nahezubringen, plant die Stadt überdies, das Fach „Chinesisch als Fremdsprache“ an Kölner Schulen etablieren zu wollen, hieß es dazu abschließend.

Weitere Informationen zum China-Jahr 2012 finden sie auch auf den städtischen Internetseiten unter: www.stadt-koeln.de.







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