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27. 05. 2012
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Kölner Partnerschaftsverein Köln-Rio startet durch


03.07.2011 09:30 von:

Schlagwörter: Köln,Rio de Janeiro,Städtepartnerschaft,2011,Juli,Ratsbeschluss,Partnerschaftsve

Köln wird möglicherweise noch in diesem Jahr eine neue Partnerstadt in ihren Reihen aufnehmen. Auf einer Diskussionsveranstaltung am vergangenen Dienstag gaben sich die Teilnehmer zuversichtlich. Am 14. Juli dieses Jahres steht ein entsprechender Beschlussvorschlag für eine solche Partnerstadt auf der Agenda des Stadtrats. Ein Städtepartnerschaftsverein Köln-Rio e.V. ist bereits gegründet und auch aus der Kommunalpolitik gibt es Zuspruch. So waren bei der Veranstaltung neben den Grünen, auch Vertreterinnen und Vertreter von SPD und FDP zugegen.

Nach mehr als einem Jahrzehnt ohne neue Partnerstädte könnte die internationale Ausrichtung der Domstadt, die nach eigenem Bekunden mehr als 180 Nationalitäten in ihrer Einwohnerschaft weiß, nun wieder an Fahrt gewinnen. Vor einigen Montag erst hatte eine Kölner Delegation unter Leitung von Bürgermeisterin Angela Spizig im Rahmen eines Besuchs der brasilianischen Metropole auch dieses Thema in Rio zur Sprache gebracht. Offenbar hatte das und die weiteren Aktivitäten des neu gegründeten Partnerstadtvereins auf beiden Seiten des Atlantiks zu konkreten Planungen geführt, die noch in diesem Jahr zu einer Entscheidung führen könnten. Dem Gründungsvorstand des Partnerschaftsvereins gehören Tadeu Caldas, Karin Knöbelspies, Marcia Ramalho und Rainer Schäfer an.

Die Kölner Grünen und ihr Fraktionsgeschäftsführer Jörg Frank gehen davon aus, dass der Kölner Stadtrat am 14. Juli auf seiner Sommersitzung einen entsprechenden Antrag mehrheitlich beschließen wird. Im September dieses Jahres steht eine entsprechende Entscheidung des Stadtparlaments in Rio auf der Agenda. Neben dem gemeinsamen Thema Karneval gibt es aber auch viele weitere Anknüpfungspunkte der beiden Metropolen. Das wichtigste aber sei aus Sicht der Beteiligten eine "gewisse Mentalitäts-Verwandtschaft". Hauptziel der neuen Partnerschaft müsse es aber sein, "alte Klischees und Vorurteile durch neue spannende Projekt aufzubrechen und einen fruchtbaren, nachhaltigen Dialog zwischen zwei sehr vitalen Städten zu initiieren", hieß es dazu weiter.

Bei der Debatte favorisierten die anwesenden Unterstützer der neuen Partnerschaft beider Vereine Jugendaustausch-Programme, ein Kulturfestival sowie ein "Rio-Haus" in der Domstadt, das als eine Art Schaufenster fungieren soll. Außerdem soll ein Kölner Beitrag zur UN-Nachhaltigkeits-Konferenz in Rio entwickelt werden, so ein weiterer Vorschlag, der von den meisten Anwesenden begrüßt wurde.







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