27. 05. 2012
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Kölner Projekte beim Theaterfestival in Avignon
Spizig will auf ihrer erneuten Reise ins westliche Nachbarland den
Kulturstandort Köln und einige seiner Projekte im offiziellen
Kongressprogramm vorzustellen. Der Kölner Kommunalpolitikerin wird
dabei die Ehre zuteil, als einzige nicht-französische Teilnehmerin am
offiziellen Kongressprogramm mitzuwirken. Spizig wird in Südfrankreich
Kölner Kulturprojekte vorstellen. „Außerdem erhoffe ich mir die
Möglichkeit, interessante Kooperationen auf den Weg zu bringen. Die
Franzosen haben aufgrund ihrer „école maternelle“, der frühen
Kinderbetreuung, vielfältige Ansätze zur kulturellen Bildung
entwickelt, von denen auch wir Deutschen ausgezeichnete Anregungen
bekommen können“, so Spizig.
Die Kulturpolitikerin aus der Stadtratsfraktion der Grünen ist ein gern
gesehener Gast auf diversen europäischen Kulturveranstaltungen. Erst
eine Woche zuvor nahm Spizig an einer Podiumsdiskussion in Toulouse
teil. Die französische Großstadt will sich um den Titel der
europäischen Kulturhauptstadt im Jahr 2013 bewerben. Im Rahmen dieser
Veranstaltung referierte die Kölner Politikerin über die Bedeutung
eines solchen Zuschlags für Stadt und Region. Gleichzeitig stellte sie
den im Frühjahr dieses Jahres präsentierten Kulturwirtschaftsbericht
der Stadt Köln vor. Auch das Landmarkprojekt Rheinauhafen und seine
Entwicklung war Thema der Tagung in Frankreich. Beide Seiten können
voneinander lernen, so das Credo der Bürgermeisterin. Während die
Franzosen durch ihre Konzepte zur frühkindlichen Bildung bereits
vielfältige kulturelle Ansätze in der Erziehung junger Menschen
realisiert haben, ist das Interesse und die Zusammenarbeit zwischen
Kultur und Wirtschaft in Deutschland weiter vorangeschritten. Das
jedenfalls habe ihr der ehemalige französische Kulturminister Jack Lang
in einem Gespräch gesagt, so Spizig abschließend.

























