27. 05. 2012
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Kölner Vereinsvorstand fliegt nach Tunis
Der Kölner Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln-Tunis bemüht sich weiterhin um eine aktive Rolle beim Reformprozess im nordafrikanischen Land. Um sich einen eigenen Eindruck abseits der zuletzt rückläufigen, medialen Beobachtung zu verschaffen, werden drei Mitglieder des Vorstand in den kommenden Tagen an die nordafrikanische Küste fliegen. Vor Ort werden die Kölner Vereinsverantwortlichen die Wahlen zur verfassungsgebenden Versammlung am 23. Oktober dieses Jahres beobachten.
Wie der Verein am gestrigen Dienstag bekannt gab, habe der tunesische Botschafter in Deutschland, Elyes Ghariani, hatte während seines letzten Besuchs in der Domstadt über die Situation in Tunesien informiert und den Vorstandsmitgliedern alle Unterstützung zugesagt. In Tunis werden die anreisenden Gäste mit einem „Wahlbeobachter-Status“ ausgestattet. “Der Verein und viele Kölner Bürger wünschen dem Land Tunesien und insbesondere unseren tunesischen Freunden in Tunis einen ruhigen Verlauf dieses Tages erster freier Wahlen“, erklärte Rüdiger Dröger, Stellvertretender Vorsitzender. “Die Jasmin-Revolution hat mit diesen ersten freien Wahlen wiederum im Bereich des „arabischen Frühlings“ mit über 100 zugelassenen Parteien, langen Atem bewiesen und Neuland betreten“, ergänzte Schatzmeister Benedikt Fuchs.

























