27. 05. 2012
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Kommunaler Spitzenverband veranstaltet Ersten Deutschen Klimagipfel im Internet
Im Rahmen einer langfristig angelegten Informationskampagne will nun
der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) am 4. Dezember dieses
Jahres den ersten deutschen Klimagipfel im Internet veranstalten.
Ziel ist es, die Möglichkeiten schnellen Informationsaustausches
mittels moderner Medien für die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der
Klima- und Umweltforschung zu nutzen. Doch auch nach dem eigentlichen
Klimagipfel (4.12.2007, 10 bis 14 Uhr) soll das Thema auf der Agenda
bleiben. Unter dem Motto „Kommunen schützen Klima“ soll eine
Informations- und Kommunikationskampagne die Sensibilität für diesen
Bereich erhöhen, erklärten die Verantwortlichen in Berlin.
Schirmherr der Veranstaltung ist der Präsident des Umweltbundesamtes
Professor Dr. Andreas Troge. Zudem werden führende Experten aus den
Bereichen Klimaschutz und Energieeffizienz an ihren
Computerbildschirmen die Frage diskutieren, wie Kommunen bei der
Umsetzung einer effizienten Klimaschutzpolitik vor Ort unterstützt
werden können. Die Städte und Gemeinden sind von den prognostizierten
Klimaveränderungen unmittelbar betroffen. Das Spektrum der Maßnahmen
reicht vom Einsatz energieeffizienter Beleuchtungssysteme in
öffentlichen Gebäuden über die Nutzung regenerativer Energien bis zur
Entwicklung von Konzepten, um auf die Auswirkungen des Klimawandels
reagieren zu können. In zahlreichen Kommunen hat die Umsetzung dieser
Punkte bereits begonnen, wie der Verband versicherte. "Die
Innovationskraft der Städte und Gemeinden in Deutschland ist
außergewöhnlich hoch. Dies zeigt sich nicht zuletzt an der Vielzahl
hervorragender Ideen und Konzepte im Bereich Klimaschutz, die in den
Kommunen entwickelt wurden und werden", führt das Geschäftsführende
Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Gerd
Landsberg, aus.
Der Erste Deutsche Online Klimagipfel soll dazu beitragen, diese
Konzepte in die Fläche zu verbreiten und die Städte und Gemeinden noch
besser als bisher in die Lage zu versetzen, einen Beitrag zum
Klimaschutz zu leisten. "Wir betreten mit dieser Art der Konferenz ganz
bewusst Neuland", so Landsberg weiter. Nach Meinung des
Spitzenverbandes dürfte sich der Großteil des Informationsaustausches
zukünftig über das Medium abspielen. So nutzen auch die Initiatoren
neueste Technik, um die Konferenz durchzuführen. Technische Grundlage
für ist das in Deutschland entwickelte und international prämierte
OpenSpace-Online Konferenzverfahren. Bei dieser Konferenzform stehen
die Mitwirkenden ganz im Mittelpunkt. Die Teilnehmer können ihre
wichtigsten Anliegen einbringen, Vorschläge machen, unterschiedlichste
Themen gemeinsam und ergebnisorientiert bearbeiten, Kontakte knüpfen
oder einfach von Ideen anderer Teilnehmer profitieren. Noch ein
weiterer Pluspunkt: Im Gegensatz zu herkömmlichen Veranstaltungen
fallen keine klimaschädlichen Emissionen durch An- und Abreise der
Teilnehmer an.
Anmeldungen und weitere Informationen zum Ersten Deutschen Online
Klimagipfel sind ab sofort unter der Adresse www.online-klimagipfel.de
möglich. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Die Zahl der
Teilnehmer an der Konferenz ist begrenzt, Anmeldungen werden in der
Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.
Deutscher Städte- und Gemeindebund, Marienstraße 6, 12207 Berlin; www.dstgb.de; Tel.: 030/ 773 07 225.

























