27. 05. 2012
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Luftwaffe präsentiert fliegendes Krankenhaus
Die Bundesluftwaffe hat am Standort der Flugbereitschaft in Köln-Porz-Wahn seine medizinische Einsatzflotte vorgestellt. Kern ist dabei ein umgebauter Airbus A310 MRT. Das fliegende Krankenhaus trägt in sich eine komplette intensivmedizinische für die gleichzeitige Behandlung von sechs Schwerverletzten. Die Einrichtung steht dabei eigener Aussage zufolge einer modernen intensivmedizinischen Abteilung in einem deutschen Krankenhaus in nichts nach. Die "MedEvac" der Luftwaffe ist dabei maßgeblicher Bestandteil der so genannten "Rettungskette" der Luftwaffe. Darüber hinaus können weitere 38 Verletzte in modernen Betten auf dem Luftweg befördert werden, hieß es dazu weiter.
In Abhängigkeit von Situation und Auftrag können bis zu 25 Fachärzte, Pflegekräfte sowie Rettungsassistenten und -sanitätern an Bord mitgenommen werden. Im Falle einer Alarmierung übernimmt ein Fliegerarzt der Luftwaffe als Medical Director die medizinische Leitung diese Teams. Neben dem Airbus A 310 sind seit Juli vergangenen Jahres auch zwei Airbus A319 CJ bei der Flugbereitschaft BMVg als MedEvac zertifiziert worden. Mit der möglichen Einrüstung maximal zweier PTE pro Airbus A319 CJ steht der Bundeswehr, neben den bereits äußerst erfolgreich im Einsatz befindlichen Airbus A310 sowie der noch eingesetzten Canadair CL-601 Challenger, ein weiteres Transportmittel im Rahmen einer weltweiten Rettungskette zur Verfügung. Bei der PTE handelt es sich um einen voll ausgestatteten, medizinischen Arbeitsplatz zur intensivmedizinischen Betreuung von stabilisierten Verwundeten, Unfallverletzten und schwerst erkrankten Menschen, der allen Anforderungen an den modernsten Standard genügt, wie das presse- und Informationsamt der Luftwaffe versicherte. Auch für Evakuierungen aus Krisengebieten kann die medizinische Flotte der Flugbereitschaft eingesetzt werden.

























