27. 05. 2012
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Luftwaffenkommando beendet Tornado-Einsätze am Hindukusch
Die Luftwaffe har am gestrigen Dienstag den Tornado-Flugbetrieb vom afghanischen Standort Mazar-e Sharif eingestellt. Das bestätigte das Luftwaffenkommando in Köln am gleichen Tag. Der operativen Entscheidung ging die politische voraus. So hatte Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg verfügt, dass die Aufklärungsflüge der deutschen Tornado-Piloten eingestellt werden. Die deutschen Kampfflugzeuge waren seit April 2007 eines der wesentlichen über ganz Afghanistan eingesetzten Aufklärungsmittel der International Security Assistance Force (ISAF). Diese Aufgabe wird künftig durch Systeme anderer ISAF-Truppensteller wahrgenommen. Die Rückkehr der Tornados nach Deutschland ist für Mitte der nächsten Woche geplant, hieß es dazu aus der Luftwaffen-Zentrale weiter.
Die sechs Bundeswehr-Jagdflugzeuge befindet sich seit Frühjahr 2007 im Einsatz am Hindukusch. Die Maschinen sollten von ihrem Stützpunkt in Afghanistan die IASF-Truppen mit aktuellen Informationen zu feindlichen Stellungen beliefern. Die Ankunft der deutschen Flieger wird an ihrem Heimatstützpunkt im norddeutschen Jagel für den Dienstag kommender Woche erwartet. Der Luftwaffeninspekteur der Luftwaffe Aarne Kreuzinger wird die Soldaten in Empfang nehmen, hieß es am heutigen Tag aus dem Verteidigungsministerium.

























