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27. 05. 2012
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OB auf Werbetour in China


31.08.2009 20:58 von:

Schlagwörter: Köln,China,Oberbürgermeister,Wirtschaftsdezernent,Peking,Chinabesuch,Chinaoffens

(wb) Am morgigen Dienstag reist Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma zusammen mit Wirtschaftsdezernent Dr. Norbert Walter-Borjans und einer Delegation in die chinesische Landeshauptstadt und Partnerstadt Kölns, Peking. Vom 3. bis 7. September findet dort die "Bejing International Bookfair" statt, eine der bedeutendsten Buchmessen Asiens. Auch Verlage aus der Medienstadt Köln präsentieren dort ihre Werke auf dem deutschen Gemeinschaftsstand. Der deutsche Auftritt wird unter anderem durch den Börsenverein des Deutschen Buchhandels mitorganisiert. Gemeinsam mit Börsenverein und der Landesagentur NRW International findet aus Anlass dieser Buchmesse ein Empfang der Stadt Köln statt. Die Domstadt ist nach Angaben der Stadtverwaltung die erste deutsche Stadt überhaupt, die sich dort mit einer eigenen Veranstaltung präsentieren wird. Erwartet werden 200 Gäste, darunter auch chinesische Verleger, Rightsmanager und Lektoren.

Auch die Zusammenarbeit der Hochschulen beider Städte soll forciert werden, kündigte das städtische Presseamt an. So sollen unter anderem auch Arbeitsgespräche mit Vertretern der University of Political Science and Law auf dem Programm stehen. Ein Gespräch mit dem deutschen Botschafter in China sowie der Pekinger Stadtspitze schließen sich an. Auch Wirtschaftsdezernent Walter-Borjans hat ein strammes Programm. So wird der Beigeordnete unter anderem in Changsha bei der Zentrale von Sany Heavy Industry vorbeischauen. Das chinesische Maschinenbauunternehmen hat in der Kölner Region ihre Deutschlandzentrale aufgebaut. Während die Hauptverwaltung in Köln sitzt, baut das Unternehmen derzeit Produktionskapazitäten in Bedburg auf.

Beide Stadtoberen betonten die Bedeutung Chinas für die Wirtschaftsentwicklung in Köln. Insgesamt kämpft die Stadtverwaltung allerdings noch immer mit der 200er-Marke. Allerdings werden in dieser Statistik Reisebüros oder Restaurantbetriebe nicht mitgezählt. Köln ist damit bundesweit Nummer drei unter den deutschen "China-Zentren". Im Jahr 2005 initiierte Oberbürgermeister Schramma eine "China-Offensive" der Stadtverwaltung. Mit dem so genannten "China Desk" gibt es im Amt für Wirtschaftsförderung inzwischen eine eigene Anlaufstelle für Unternehmen aus dem Reich der Mitte. Darin enthalten ist zudem eine vierwöchige Frist bis zur Bearbeitung der entsprechenden Anträge auf Arbeitserlaubnis. Außerdem helfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung bei der Suche nach geeigneten Immobilien sowie bei behördlichen Dingen, führten die Verantwortlichen abschließend aus.







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