27. 05. 2012
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Programm für China-Besuch steht fest
Ziel der China-Reise ist der weitere Ausbau der gegenseitigen Kontakte.
Auf dem Programm steht neben dem Besuch der Partnerstadt Peking auch
eine Visite der Provinzmetropole Xi’an. Zwar werden die Vertreter der
Domstadt auch Olympia nicht komplett aus ihrer Reise ausklammern
können, doch aufgrund heftiger Kritik hatte sich Oberbügermeister Fritz
Schramma bereits vor Monaten entschieden, zumindest an den
Eröffnungsfeierlichkeiten trotz ausdrücklicher Einladung der
Verantwortlichen aus Peking nicht teilzunehmen. Neben dem Schwerpunkt
des Ausbaus wirtschaftlicher Beziehungen stehen auch Begegnungen zum
Ausbau der Städtepartnerschaft, zum Austausch über
Wissenschaftsangelegenheiten sowie zu sportlichen Kontakten auf dem
Programm. Neben Schramma und seinem Wirtschaftsdezernenten Dr. Norbert
Walter-Borjans, werden auch der Rektor der Kölner Sporthochschule Prof.
Dr. Walter Tokarski sowie der Leiter des Akademischen Austauschdienstes
der Universität zu Köln Dr. Stefan Bildhauer an der Reise teilnehmen.
Bereits im vergangenen Jahr hatten sich die Verantwortlichen beider
Städte in einem „Memorandum of understanding“ auf eine konstruktive
Weiterentwicklung der freundschaftlichen Beziehungen beider Städte
verständigt. Dies wolle man mit dem Besuch weiter ausbauen, hieß es
dazu aus dem städtischen Presseamt. Schließlich besuche man die
chinesische Hauptstadt während der Olympischen Spiele. Im Rahmen des
Besuches werden u.a. Wirtschaftsdezernent Walter-Borjans und
DSHS-Rektor Tokarski einen IOC-Empfang am 10. August besuchen. Auch den
Fechtwettkampf der Damen will man besuchen, schließlich kämpft dort
Kölns Olympia-Botschafterin Britta Heidemann um olympisches Edelmetall.
Zuletzt steht auch der wissenschaftliche Austausch als fester
Programmpunkt auf der Agenda. Zwischen der Rechtswissenschaftlichen
Fakultät der Kölner Universität und der University of Political Science
and Law in Peking besteht bereits seit zehn Jahren eine intensive
Zusammenarbeit. Seit inzwischen 30 Jahren arbeiten die Kölner
Sporthochschule und die Bejing Sports University zusammen. Und so wird
Stadtoberhaupt Schramma selbst am 14. August die „SummerSchool“ in
Peking besuchen.
Weitere Themen sind ein erneutes Memorandum zwischen den
Wirtschaftsförderungen beider Städte. Ein „KölnAbend“ im „Deutschen
Haus“ im Hotel Kempinski wird Rahmen für eine Auszeichnung der Kölner
Sporthochschule, die Prof. Tian Maijiu verliehen werden soll. Am
letzten Besuchstag schließlich will die Delegation, an der dann auch
Flughafen-Chef Michael Garwens teilnehmen wird, zusammen mit dem
Vizeminister der chinesischen Luftfahrtsbehörde CAAC wegen einer
möglichen Direktflugverbindung Köln-Peking in Verhandlungen treten. Am
gleichen Abend endet dann das offizielle Programm mit einem Empfang
beim deutschen Botschafter in Peking Dr. Michael Schäfer.
Köln ist eigenen Angaben zufolge der drittgrößte Standort chinesischer
Unternehmen in Deutschland. Schramma sieht dies auch als Erfolg seiner
China-Initiative, die er im April 2005 maßgeblich initiiert hatte. Ob
die Kölner Wirtschaftsförderung in diesem Jahr die Zielmarke von 188
chinesischen Unternehmen in Köln erreichen wird, steht derzeit
allerdings noch nicht fest. Wie schon vor wenigen Wochen bleibt die
Zahl der in Köln ansässigen chinesischen Unternehmen (keine
Restaurantbetriebe) weiter auf einem Niveau von rund 170 konstant, wie
die Verantwortlichen abschließend bekannt gaben.

























