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27. 05. 2012
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Programm für China-Besuch steht fest


03.08.2008 22:00 von:

Schlagwörter: Köln,China-Besuch,Programm,Olympia,2008,Chinareise

Ziel der China-Reise ist der weitere Ausbau der gegenseitigen Kontakte.   Auf dem Programm steht neben dem Besuch der Partnerstadt Peking auch eine Visite der Provinzmetropole Xi’an. Zwar werden die Vertreter der Domstadt auch Olympia nicht komplett aus ihrer Reise ausklammern können, doch aufgrund heftiger Kritik hatte sich Oberbügermeister Fritz Schramma bereits vor Monaten entschieden, zumindest an den Eröffnungsfeierlichkeiten trotz ausdrücklicher Einladung der Verantwortlichen aus Peking nicht teilzunehmen. Neben dem Schwerpunkt des Ausbaus wirtschaftlicher Beziehungen stehen auch Begegnungen zum Ausbau der Städtepartnerschaft, zum Austausch über Wissenschaftsangelegenheiten sowie zu sportlichen Kontakten auf dem Programm. Neben Schramma und seinem Wirtschaftsdezernenten Dr. Norbert Walter-Borjans, werden auch der Rektor der Kölner Sporthochschule Prof. Dr. Walter Tokarski sowie der Leiter des Akademischen Austauschdienstes der Universität zu Köln Dr. Stefan Bildhauer an der Reise teilnehmen.

Bereits im vergangenen Jahr hatten sich die Verantwortlichen beider Städte in einem „Memorandum of understanding“ auf eine konstruktive Weiterentwicklung der freundschaftlichen Beziehungen beider Städte verständigt. Dies wolle man mit dem Besuch weiter ausbauen, hieß es dazu aus dem städtischen Presseamt. Schließlich besuche man die chinesische Hauptstadt während der Olympischen Spiele. Im Rahmen des Besuches werden u.a. Wirtschaftsdezernent Walter-Borjans und DSHS-Rektor Tokarski einen IOC-Empfang am 10. August besuchen. Auch den Fechtwettkampf der Damen will man besuchen, schließlich kämpft dort Kölns Olympia-Botschafterin Britta Heidemann um olympisches Edelmetall. Zuletzt steht auch der wissenschaftliche Austausch als fester Programmpunkt auf der Agenda. Zwischen der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Kölner Universität und der University of Political Science and Law in Peking besteht bereits seit zehn Jahren eine intensive Zusammenarbeit. Seit inzwischen 30 Jahren arbeiten die Kölner Sporthochschule und die Bejing Sports University zusammen. Und so wird Stadtoberhaupt Schramma selbst am 14. August die „SummerSchool“ in Peking besuchen.

Weitere Themen sind ein erneutes Memorandum zwischen den Wirtschaftsförderungen beider Städte. Ein „KölnAbend“ im „Deutschen Haus“ im Hotel Kempinski wird Rahmen für eine Auszeichnung der Kölner Sporthochschule, die Prof. Tian Maijiu verliehen werden soll. Am letzten Besuchstag schließlich will die Delegation, an der dann auch Flughafen-Chef Michael Garwens teilnehmen wird, zusammen mit dem Vizeminister der chinesischen Luftfahrtsbehörde CAAC wegen einer möglichen Direktflugverbindung Köln-Peking in Verhandlungen treten. Am gleichen Abend endet dann das offizielle Programm mit einem Empfang beim deutschen Botschafter in Peking Dr. Michael Schäfer.

Köln ist eigenen Angaben zufolge der drittgrößte Standort chinesischer Unternehmen in Deutschland. Schramma sieht dies auch als Erfolg seiner China-Initiative, die er im April 2005 maßgeblich initiiert hatte. Ob die Kölner Wirtschaftsförderung in diesem Jahr die Zielmarke von 188 chinesischen Unternehmen in Köln erreichen wird, steht derzeit allerdings noch nicht fest. Wie schon vor wenigen Wochen bleibt die Zahl der in Köln ansässigen chinesischen Unternehmen (keine Restaurantbetriebe) weiter auf einem Niveau von rund 170 konstant, wie die Verantwortlichen abschließend bekannt gaben.







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