27. 05. 2012
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Schramma regt in Peking Austausch im Bereich Umweltschutz an
Wie das Kölner Presseamt am heutigen Mittwoch aus dem Fernen Osten
berichtete, ist einer der thematischen Schwerpunkte der Reise der
Umweltschutz.
Die chinesische Hauptstadt war im Sommer dieses Jahres Austragungsort
der Olympischen Spiele, mit drastischen Maßnahmen hatten die
Offiziellen im Vorfeld versucht, die dramatisch schlechte Luftqualität
in der Millionenmetropole rechtzeitig zu den Spielen zu verbessern.
Größtenteils ist ihnen das auch gelungen, allerdings war schon damals
klar, dass Maßnahmen wie zum Beispiel die Verkehrsreduzierungen oder
das wochenlange Stillegen von Fabriken in Zeiten des chinesischen
Wirtschaftsbooms nicht durchzuhalten sei.
Bei seinem zweiten Besuch innerhalb nur weniger Monate, Schramma und
eine Delegation waren bereits im August zu Gast in Peking, regte das
Kölner Stadtoberhaupt daher neben dem Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen
auch einen intensiveren Austausch in Sachen Umweltschutz an. Anlass der
fünftägigen Dienstreise war die internationale
Städtepartnerschaftskonferenz, die derzeit in Peking tagt. Schramma
reiste als Präsidiumsmitglied des Deutschen Städtetags in die
chinesische Hauptstadt, um unter anderen auch das 35-jährige Jubiläum
der allerersten chinesischen Städtepartnerschaft zu begehen. 1973
schlossen das japanische Kobe und die chinesische Metropole Tianjin das
erste Partnerschaftsabkommen überhaupt. Aus diesem Anlass lud die
Chinese People’s Association for Friendship with Foreign Countries
(CPAFFC) zur internationalen Konferenz über Städtepartnerschaften ein.
Die Veranstaltung beginnt am 7. und endet am 10. November dieses Jahres.
Schramma wird dabei unter anderem auch Umweltthemen ansprechen. Nicht
nur in Deutschland regt sich derzeit eine Umweltdiskussion, auch in
vielen anderen Ländern – insbesondere in China – wird immer deutlicher,
dass hemmungslose Industrialisierung sowie der stark zunehmende
Individualverkehr den Kommunen zunehmend die Grenzen ihres Wachstums
aufzeigen. Und so wird auch das Thema Umweltschutz – genauer
Luftverschmutzung und Abfallbeseitigung – in Metropolen wie Peking
immer wichtiger. Neben Referaten und Vorträgen stehen aber auch
Gespräche zwischen Dozenten und Studierenden der Kölner Fachhochschule
für öffentliche Verwaltung und des Bejing Administrative College auf
dem Programm. Ziel sei eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen den
kommunalen Umweltbehörden, so die Anregung Schrammas. Allerdings deuten
sich auch in anderen Bereichen neue Kooperationen an.
FC-Geschäftsführer Claus Horstmann ist Teil der deutschen Delegation
und will sich in China im Bereich Sponsoring und Jugendarbeit
engagieren, Kölns Zoodirektor Theo Pagel will Möglichkeiten der
Zusammenarbeit mit seinem Pekinger Kollegen erörtern. Bei einem Empfang
des Vize-Bürgermeisters Ju Lin steht dann Entwicklungsmöglichkeiten in
der Zusammenarbeit beider Städte auf der Tagesordnung, hieß es dazu
abschließend.

























