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27. 05. 2012
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Schramma regt in Peking Austausch im Bereich Umweltschutz an


04.11.2008 23:00 von:

Schlagwörter: Köln,Peking,Umweltschutz,Fritz Schramma,China

Wie das Kölner Presseamt am heutigen Mittwoch aus dem Fernen Osten berichtete, ist einer der thematischen Schwerpunkte der Reise der Umweltschutz. Die chinesische Hauptstadt war im Sommer dieses Jahres Austragungsort der Olympischen Spiele, mit drastischen Maßnahmen hatten die Offiziellen im Vorfeld versucht, die dramatisch schlechte Luftqualität in der Millionenmetropole rechtzeitig zu den Spielen zu verbessern. Größtenteils ist ihnen das auch gelungen, allerdings war schon damals klar, dass Maßnahmen wie zum Beispiel die Verkehrsreduzierungen oder das wochenlange Stillegen von Fabriken in Zeiten des chinesischen Wirtschaftsbooms nicht durchzuhalten sei.

Bei seinem zweiten Besuch innerhalb nur weniger Monate, Schramma und eine Delegation waren bereits im August zu Gast in Peking, regte das Kölner Stadtoberhaupt daher neben dem Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen auch einen intensiveren Austausch in Sachen Umweltschutz an. Anlass der fünftägigen Dienstreise war die internationale Städtepartnerschaftskonferenz, die derzeit in Peking tagt. Schramma reiste als Präsidiumsmitglied des Deutschen Städtetags in die chinesische Hauptstadt, um unter anderen auch das 35-jährige Jubiläum der allerersten chinesischen Städtepartnerschaft zu begehen. 1973 schlossen das japanische Kobe und die chinesische Metropole Tianjin das erste Partnerschaftsabkommen überhaupt. Aus diesem Anlass lud die Chinese People’s Association for Friendship with Foreign Countries (CPAFFC) zur internationalen Konferenz über Städtepartnerschaften ein. Die Veranstaltung beginnt am 7. und endet am 10. November dieses Jahres.

Schramma wird dabei unter anderem auch Umweltthemen ansprechen. Nicht nur in Deutschland regt sich derzeit eine Umweltdiskussion, auch in vielen anderen Ländern – insbesondere in China – wird immer deutlicher, dass hemmungslose Industrialisierung sowie der stark zunehmende Individualverkehr den Kommunen zunehmend die Grenzen ihres Wachstums aufzeigen. Und so wird auch das Thema Umweltschutz – genauer Luftverschmutzung und Abfallbeseitigung – in Metropolen wie Peking immer wichtiger. Neben Referaten und Vorträgen stehen aber auch Gespräche zwischen Dozenten und Studierenden der Kölner Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und des Bejing Administrative College auf dem Programm. Ziel sei eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen den kommunalen Umweltbehörden, so die Anregung Schrammas. Allerdings deuten sich auch in anderen Bereichen neue Kooperationen an. FC-Geschäftsführer Claus Horstmann ist Teil der deutschen Delegation und will sich in China im Bereich Sponsoring und Jugendarbeit engagieren, Kölns Zoodirektor Theo Pagel will Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit seinem Pekinger Kollegen erörtern. Bei einem Empfang des Vize-Bürgermeisters Ju Lin steht dann Entwicklungsmöglichkeiten in der Zusammenarbeit beider Städte auf der Tagesordnung, hieß es dazu abschließend.







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